Schwarzer Donnerstag, rote Zahlen – Die Notenpresse rattert: Billiges Geld für die Bourgeoisie der VSA

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Dollar. Quelle: Pixabay, Foto: pasja1000

Frankfurt am Main, Deutschland (Weltexpress). Angeblich soll das Einreiseverbot für Personen aus vielen Staaten Europa in die VSA … die internationalen Aktienmärkte in neue Turbulenzen gestürzt haben. Auf jeden Fall bröckelten an den Börsen vielerorts in Europa die Kurse. Sie fielen prozentual zweistellig.

Dass Personen aus dem VK in die VSA einreisen dürfen, das wundert wenig, auch VS-Bürger dürfen ein die VSA einreisen. Welchen Unterschied das für Viren macht beziehungsweise wie Viren VS- und VK-Bürger von anderen zu unterscheiden wissen, dass kann ich zur Stunde auch nicht sagen, genau so wenig wie Donald Trump als Präsident und Oberbefehlshaber der VSA, aber entscheiden kann der das.

Nach dem Schwarzen Montag nun ein Schwarzer Donnerstag mit einem erneuten Aussetzen von Börsen. Damit die Kurse nicht noch weiter abschmieren, reagiert die angebliche Notenbank und Staatsbank der VSA mit einer gigantischen Geldspritze auf die Corona genannte Krise, die selbstverständlich nichts mit dem Virus zu tun hat.

Mitnichten ist das Federal Reserve System (kurz Fed) eine Stasts- und Notenbank, sie ist im wesentlichen frei und in Händen der Bourgeoisie der VSA, allerdings ist ihre einstige absolute Unabhängigkeit einen Hauch weit gezügelt worden, zuletzt unter der Carter-Administration. Diese Fed-Veranstaltung ist im Grunde eine von privaten Mitgliedsbanken und privaten Eigentümern. Dem Geldadel, der überwiegend mit Pässen der VSA ausgestattet ist, geht es in erster Linie um private Interesse.

Dazu teilt „Reuters“ (13.3.2020) unter der Überschrift „US-Notenbank reagiert mit Riesen-Finanzspritze auf Corona-Krise“ mit, dass die New Yorker Fed-Filiale, also eine von einem Dutzend Filialen, angekündigt habe, „diese Woche insgesamt 1,5 Billionen Dollar an Liquidität für Banken zur Verfügung zu stellen. Außerdem werde sie im Rahmen ihrer monatlichen Wertpapierkäufe eine breite Palette von Staatstiteln erwerben. Zugleich würden Papiere mit anderen Laufzeiten gekauft.“

Kenner und Kritiker erwarten eine Senkung der Zinsen auf nahezu null. Dabei wurde der Leitzins bereits am 3. März einen halben Punkt auf die neue Spanne von 1,0 bis 1,25 Prozent gesenkt.

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