Schleichen die Füchse noch nach Europa?

Füchse. Quelle: Pixabay, Foto: Simon Bardet

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Die Berliner Handball-Füchse haben offensichtlich den Schleichpfad nach Europa entdeckt. Durch ihren Kantersieg mit 32:20 (17:11) über HSC Coburg rückten sie bis auf einen Punkt an die Rhein-Neckar-Löwen auf den vierten Tabellenplatz heran.

„Der vierte Platz bleibt unsere Ziel, damit wir auch im nächsten Jahr in Europa mitspielen können“, bleibt Füchse-Trainer Jaron Siewert stur, zeigt dann aber Realitätssinn wenn er sagt: „Vor uns liegen noch fünf schwere Spiele. Da müssen wir konzentriert bleiben und mit den Kräften haushalten.“ Schon nächsten Sonntag kommt Nordhorn in den Berliner Fuchsbau. „Das wird wieder ein schweres Spiel, denn Nordhorn kämpft um den Klassenerhalt und wird mit besonderem Ehrgeiz aufwarten“, nimmt Siewert an.

Allerdings kann der Füchse-Coach auf einen solide Abwehr bauen, wie Fuchs Marian Michalczik nach dem Spiel gegen Coburg betonte: „Die Umstellung auf die 5:1-Deckung war der Schalter für uns, dadurch konnten Bälle erobern und einfache Tore erzielen. Das ist auch ein gutes Rezept für kommende Spiele.“ Zudem können die Berliner mit Deljan Miloslavljev auf einen Top -Keeper bauen. Gegen Coburg glänzte er wieder mit zwölf Paraden und hielt zwei Siebenmeter. Erneut tat sich der 39 Jahre alte Außenstürmer Hans Lindberg mit sechs Toren hervor. Obwohl Lindberg nur eine Halbzeit spielte, schoss am Sonntag kein anderer Spieler mehr Tore.