Freitag, 19. Juni 2026
Sport Handball FC Barcelona gegen Füchse Berlin 37:34 (20:16)

FC Barcelona gegen Füchse Berlin 37:34 (20:16)

Handball.
Ein Handball in Schwarz, Rot und Gold liegt im Sand. Quelle: Pixabay

Berlin, BRD (Weltexpress). Nach einer sehr guten Leistung am Samstagnachmittag, den 13.6.2026, in Köln gegen eine Auswahl der Handball Magdeburg GmbH reichte am Sonntagabend, den 14.6.2026, in Köln gegen eine Auswahl der Veranstaltung Futbol Club Barcelona mit Handball im Beiboot eine nicht immer gute nicht zum Sieg. Was bliebt war die Vizemeisterschaft in einem verlogen Meisterliga genannten halbeuropäischen Spektakel einer KuK-Veranstaltung.

Vor über 20 000 Zuschauern in einer hohen Mehrzweckhalle in Köln verloren die Füchse gerufenen Spieler, die zum letzten Mal in dieser Aufstellung spielten, mit 34:37 (16:20). Das lag vor allem an der herausragenden Abwehr, die Handball arbeitete und die Angreifer von der ersten Minute an bekämpfte. Bei den Füchsen ragten einmal mehr Mathias Gidsel mit neun Toren und Lasse Andersson mit sieben Toren sowie Tim Freihöfer, der auch sieben Treffer erzielte, zwei davon vom Siebenmeter-Strich und fünf von Linksaußen.

Am Kreis, Mijajlo Marsenic erzielte einen Treffer und Max Darj keinen, und auf Rechtsaußen, Hákun West av Teigum kam auf zwei, war zu wenig los. Alles hing mehr oder weniger an Andersson und Gidsel. Nils Lichtlein erfüllte sein Soll sechs Treffern mehr als zu Genüge.

Im Grunde genommen sollten 34 Tore reichen, um ein Handballspiel gewinnen zu können. Doch einer Mannschaft, die gerne 40 Treffer und mehr erzielt, wurde mit nur 34 Toren mehr als ein Zahn zum Zubeißen gezogen. Und hinten fehlte der Biss beziehungsweise das Können, um den Gegner von vielen einfachen Torschüssen abzuhalten. Elf gekaufte Spieler, die für den Futbol Club Barcelona aufliefen, trafen und also fast alle. Bei den Füchsen trafen nur sieben. Wenn man zwei davon, Gidsel und Andersson, so gut es geht hindert und behindert, also den Zahn zieht, dann kann der Rest vom Schützenfest den Sieg nicht stemmen. Tobias Grøndahl trifft höchstens vom Siebenmeter-Strich und Matthes Langhoff wird im Angriff zu wenig gefordert und dann, wenn er ran muß, reicht sein Können nicht.

Die Personalplanung unter Bob Hanning reichte bisher nicht für den ganz großen Wurf, worauf Stefan Krezschmar vor und zu Beginn der Saison erneut aufmerksam machte. Kretzschmar wurde rausgeworfen. Hanning blieb. Die Art und Weise sowie der Zeitpunkt des Rauswurfes von Kretzschmar und zudem Jaron Siewert kostete die Füchse Berlin GmbH den Kampf um die Meisterschaft.

Zwar ist das Klagen auf hohem Niveau, aber die Abwehrleistung dieses Kaders, der nun Geschichte ist, reichte nicht. Die beste Abwehr der Welt gewann am Sonntag gegen den besten Angriff der Bundesliga, weil dieser zu sehr von Lasse Andersson und Mathias Gidsel abhängt. Und wenn man sich an diese beiden dranhängt wie an eine Klette, dann gerät der Angriff der Berliner Füchse ins Stocken.

Stimme zum Spiel

Stimme und Statistik Trainer Nicolej Krickau: „Gratulation an Barça. Sie haben großartig gespielt. Ich habe vor drei, vier Monaten damit begonnen, ihr Spiel zu analysieren. Mit der Kontinuität, die sie haben, war mir vor dem Spiel schon bewusst, dass sie die beste Defensive der Welt haben. Die ersten 15 Spielminuten waren heute sehr entscheidend. Da haben sie uns gezwungen, zu frühe Abschlüsse zu nehmen. Danach haben wir es etwas besser gelöst, sodass die anderen 45 Minuten in Ordnung waren. Es war ein schwieriges Spiel für uns. Trotzdem hat unter anderem Lasse Andersson einen überragenden Job geleistet. Barça hat verdient gewonnen. Wir bleiben weiterhin hungrig und hoffen, wieder nach Köln zurückzukehren und den Titel zu gewinnen.“ (Zitiert nach einer Füchse-Pressemitteilung vom 14.6.2026).

Daten zum Spiel:

FC Barcelona: Hallgrímsson (1 Parade), Nielsen (14); Fernández (2), Carlsbogård (2), Mem (4), Cikuša (1), Janc (6), N’Guessan (2), Gómez (6/3), Sola Basterra, Makuc (5), Yehia Elderaa, Fabregas (1), Frade (7), Barrufet, Petar Cikuša (1).

Füchse Berlin: Ludwig, Milosavljev (12 Paraden); Darj, Prantner, Andersson (7), Ariño, Grøndahl (3/3), Lichtlein (6), Gidsel (8), Freihöfer (7/2), Cehte, Pichiri, Langhoff, Herburger, av Teigum (2), Marsenić (1).

Zuschauer: 20.122 Zuschauer in Köln
Schiedsrichter: Jörum / Kleven (NOR)
Strafminuten: 8 / 8
Disqualifikation: Fabregas (45., Griff von hinten in den Wurfarm) / Darj (53., Griff von hinten in den Wurfarm)

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