Jede Menge Versager an Rhein und Ahr? – Vorwürfe an Verantwortliche werden lauter

Regen.
Regen. Quelle: Pixabay

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Daß die Menschen auch an der Ahr spätestens am Montag und also drei Tage vor den Starkregenfällen, der Flut und dem Hochwasser, die in der Nach zum Donnerstag kamen, gewarnt wurden, das hatten wir von Anfang an mitgeteilt.

Daß eine Überschrift „Zu spät gewarnt? – Flut in Ahrweiler – schwere Vorwürfe gegen Landrat“ am 31.7.2021 in „T-Online“ so und nicht anders lautet, das ist schon witzig. In dem Text heißt es: „Bereits am Nachmittag des 14. Juli veröffentlichte das Landesumweltamt demnach Prognosen, die einen Pegelstand der Ahr von deutlich mehr als dem vorherigen Höchststand von 3,7 Meter vorhersagten. Am Abend habe es dann neben den Mails auch weitere Online-Informationen der Landesbehörde gegeben. Darin sowie in den Mails an die Kreisverwaltung sei gegen 21.30 Uhr ein erwarteter Pegelstand von fast sieben Metern genannt worden.“

Nun, spätestens am Mittwoch soll der angebliche Christ Jürgen Pföhler (CDU), Landrat im Kreis Ahrweiler, gewarnt worden sein. Ganz schön später aber immer noch rechtzeitig. Kenner und Kritiker meinen, daß vor allem Christen und Sozen, der Kreis Arhweiler liegt im Bindestrich-Bundesstaat Rheinland-Pfalz, in der Sozen mit Bündisgrünen, auch Olivgrüne genannt, regieren, versagt hätten. Im WELTEXPRESS wurde mehrfach der Rücktritt von Marie-Luise Dreyer (SPD), die Regierungschefin in Mainz ist, und Armin Laschet (CDU), der Regierungschef in Düsseldorf ist, also verantwortlich für den Bindestrich-Bundesstaat Nordrhein-Westfalen, gefordert. Beide entpuppten sich als Versager.

Zurück vom Rhein an die Ahr. Dort im Landkreis Ahr sei laut „T-Online“ gewartet worden und „erst gegen 23.00 Uhr den Katastrophenfall ausgerufen und Evakuierungsmaßnahmen eingeleitet“. Viel zu spät!

Zitat: „Laut „Rhein-Zeiting“ erging um 23.15 Uhr die Weisung an die Bevölkerung, die Gebäude 50 Meter rechts und links der Ahr zu verlassen und sich in höher gelegene Stockwerke zu begeben. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits Häuser von den Wassermassen mitgerissen worden.“

Viele halten nicht nur Laschet und Dreyer für verantwortlich, sondern auch Leute wie den Landrat Pföhler, der sich als „Versager“ entpuppt habe.

Daß es an der Ahr nicht nur in den letzten 100 Jahren, sondern sogar in den letzten 200 Jahren schlimme Hochwasser und sogar noch schlimmere Flutwellen und Hochwasser gegeben habe, das ist dokumentiert und an der Ahr bekannt. Was will man also noch?

Auch der „SWR“ teilt unter dem Titel „Umweltbehörde informierte über Pegel-Prognosen – Landkreis Ahrweiler wurde präzise vor Hochwasser gewarnt“, daß bereits am 14.7.2021 zur Mittagszeit, spätestens um 13 Uhr gewarnt wurde. Zitat: „Präzise gewarnt wurde“! Gewarnt wurde sogar mit der höchsten Warnstufe. Mehr Warnung geht nun wirklich nicht. Offensichtlich sind die Leute zu doof.

Zitat „SWR“: „Auf eine Anfrage des SWR erläuterte das Landesamt für Umwelt, dass die Kreisverwaltung im Vorfeld mehrmals über steigende Pegelstände informiert worden sei. Demnach hat die Behörde nach eigenen Angaben bereits am Nachmittag vor der Katastrophe Prognosen veröffentlicht, wonach der bisherige Pegelhöchststand von 3,7 Meter deutlich überschritten werde. Bereits gegen 15.30 Uhr sei ein Pegelstand von fünf Metern prognostiziert worden. Um 19:30 Uhr sei dieser dann bestätigt worden, gegen 20.30 Uhr sei sogar ein Pegelstand von 6,9 Metern vorausgesagt worden.“

Offensichtlich gibt es an Rhein und Ahr jede Menge Versager unter den Sozen und Christen, Besserverdienenden und Bündnisgrünen. Vergessen werden darf nicht, daß die Hauptverantwortlichen bereits am Montag gewarnt wurden. Die ganz großen Versager sitzen in Düsseldorf und Mainz.

Die Zahl der Todesopfer in Rheinland-Pfalz liegt derzeit bei 135 Toten und 59 Vermißten. Die Zahl der Toten in Nordrhein-Westfalen liegt bei 47. Ob die und deren Angehörige noch einmal jemanden von CDU, SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen wählen werden?

Anmerkungen

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