Die irrsinnige Corona-Phobie oder -Hysterie als unbewußtes Ablenkungsmanöver und Probelauf zu Bewältigung der Klimakrise

Ein Virus ganz in Grün. Quelle: Pixabay, Bild: PIRO4D

Frankfurt am Main, Deutschland (Weltexpress). In meinem Artikel über die Corona-Angstverseuchung innerhalb der so georteten Pandemie, die etwa einer mittelschweren Grippe entspricht, hatte ich schon darauf hingewiesen, daß die irrsinnige und irrationale Coronaphobie oder -hysterie und Pandemie eine Bündelung von mannigfachen Ängste darstellt, die dahinter stehen, sozusagen die Spitze eines Eisberges ist. Diese lenkt uns von den eigentlichen Ängsten ab, vor allem der Klimakatastrophe mit allen folgenden katastrophalen Entwicklungen, Dürren, Starkregen mit Überschwemmungen, ansteigender Meeresspiegel, das Abschmelzen der Pole und Gletscher, das Auftauen der Permafrostböden mit einer starken Methanfreisetzung, das noch vermehrt wie das freigesetzte CO2 zukünftig das Klima anheizt, und dadurch bedingten Flüchtlingsströmen, die die Folge von Umverteilungskämpfen, Kriegen und den klimatischen Veränderungen sind. Zumal viele von uns etwas gegen Flüchtlinge haben, sie sogar hassen wie alles Fremde, schon seit unserer Kindheit. Daran sind wir in allen hoch entwickelten Ländern selbst schuld durch einen übermäßigen Kohle-, Öl- und Erdgasverbrauch, der der Profitsucht dient. Die Friday for Futur-Bewegung der Jugend, die auch aufgeschlossen Ältere unterstützen, spricht Bände.

Unbewußt sage ich deswegen, da es nicht Teil der öffentlichen Diskussion, sozusagen verschwiegen ist. Als psychoanalytisch denkender und tätiger Arzt beschäftige ich mich sowieso mit dem Unbewußten, dem unbewußt Dahinterstehenden. Bei der Phobie und Hysterie steckt normalerweise eine ganze Palette von Ängsten dahinter. Die Konsequenz und Härte der Restriktionen, staatlicherseits verordnet, mit allen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Folgen, spricht für die unheimlichen Ängste, die angegangen werden müssen. Diese stellen andererseits ein Ablenkungsmanöver von noch stärkeren Ängsten dar, die man nicht in den Griff zu bekommen fürchtet. Die weitere Verhinderung der Klimaerwärmung stellt ein gewaltiges Problem dar. Wir müssen uns gewaltig umstellen, weg von Kohle, Öl und Gas, weg von der Profitsucht, hin zu nachhaltigeren Produkten wie Sonnen- und Windenergie, weniger Ressourcenverbrauch, mehr Solidarität unter den Menschen. Das setzt einen unheimlichen Verzicht voraus. Das wir weniger dicke SUV’s fahren, auf manche Flüge und Urlaube verzichten, weniger Kreuzfahrten, uns umstellen auf Solar- und Windenergie, um die Wohnungen zu heizen. Das kann uns gelingen, aber die Übergangsphase wird problematisch und wird gefürchtet, da es viele nicht einsehen. Es wird Umverteilungskämpfe im Volk geben, die gefürchtet werden.

Insofern stellen anderseits unbewußt der gewaltige Lockdown, die Restriktionen, Maßnahmen und Regeln einen Probelauf dar, ob sich das Volk daran hält. Wir haben inzwischen überwiegend die Erfahrung gemacht, das Volk hält sich überwiegend an die Regeln, ist brav regelkonform, ist geradezu stolz darauf, so gut durch die Pandemie gekommen zu sein, besser als die meisten Nationen in der Welt, die Tatsache wird immer wieder hervorgehoben, von ein paar leichtsinnigen Übertretungen und als Folge „Hotspots“ abgesehen. Aber deswegen muß noch vor der Gefährlichkeit des Virus als Drohung gewarnt werden, mit dem Ziel, daß sich die Bevölkerung nur ja daran hält, mit erhobenen Zeigefinger, sozusagen zur Einübung. Wenn wir das geschafft haben, können wir auch Selbstvertrauen finden, um das größere dahinter stehende Problem der Klimakatastrophe und andere Ängsten zu bewältigen und echt stolz auf uns sein, daß wir das geschafft haben. Dann können wir uns auch eingestehen, auf eine Hysterie reingefallen zu sein. Aber zu einem guten Zweck, zu einer Bewältigung der Klimakrise.

Das hat uns das Virus gezeigt, aber nicht offen gelegt. Dazu müßte man schon eigens das Dahinterstehende, nicht Sichtbare wahrnehmen, und das ist die Aufgabe von Tiefenpsychologen. Mal dahinter zu schauen über die unbewußten Motive täte auch einem Großteil der Bevölkerung gut. Dann hätte man nicht so viel Ängste und könnte auch sonst manche Dinge besser bewältigen. Ich möchte heraus lesen, irgendetwas gutes muß doch diese Angstpandemie haben, bei allen negativen Folgen, wie auch sonst in den meisten bösen Dingen ein guter Kern steckt.

Anmerkung:

Siehe auch den Artikel „Eine Phobie mit pathologischen Zügen – Die Corona-Angst-Durchseuchung als Mainstream in der Bevölkerung“ von Dr. Bernd Holstiege.

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