Glosse: DFB-Fußballmafia würfelte – Scheiß-Afghane 1, Hurensohn 0

Reeperbahn, geile Meile in Hamburg. Quelle: Pixabay, Foto: Francesco Ronge

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Nach dem Spiel der Chemiker – nein, nicht die aus Leipzig, sondern die aus Leverkusen – beim 1. FC Union Berlin e.V. zeigten sich die Lohnarbeiter der Bayer 04 Leverkusen Fußball GmbH, hinter dem die Bayer AG steckt, als schlechter Verlierer.

Die einen schimpften und die anderen schimpften zurück. Ein Fußballer des 1. FC Union Berlin e.V. wurde wohl als „Hurensohn“ beschimpft und einer der Bayer 04 Leverkusen Fußball GmbH als „Scheiß-Afghane“.

Nun kennt der Autor dieser Zeilen zwar nicht den Afghanen, der als „Scheiß-Afghane“ bezeichnet wurde, aber andere, darunter gute Afghanen, aber auch Scheiß-Afghanen.

Mit bekannten oder auch nur staatlich anerkannten Hurensöhnen hatte der Autor dieser Zeilen wissentlich bisher noch nicht das Vergnügen, wohl aber mit Huren. Und das ist gut so! Deswegen kann ich eine Herabwürdigung von Lohnarbeiterinnen in der Sexbranche nicht nachvollziehen. Im Gegenteil. Ein Hurra auf die Huren hier und heute! Lang leben die Huren immer und überall und noch länger der Söhne. Denn es gilt, was galt: Welche Mutter beerdigt schon gerne ihren Sohn?!

Sollte also die Mutter des Balltreters eine Hure sein, schön und gut, ja, Gratulation und: ein langes Leben, und dem Hurensohn wünsche ich ein noch längeres.

Wenn ich gewürfelt hätte, dann hätte – keine Frage – der Hurensohn gewonnen, aber nicht als Beleidigung. Und der Scheiß-Afghane? Wenn er einer ist, dann ist er einer und wenn nicht, dann nicht. So ist das mit dem Käse, er ist Wurst.

Klären kann ich das nicht. Dass die DFB-Fußballmafia das können sollte, das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Dass sie entscheiden kann, das schon. Wenn einer etwas nicht gut genug kann, dann sollte er davon die Finger lassen. Das gilt sowohl fürs Ficken als auch fürs Fußballern für Geld.

Dass in der DFB-Fußballmafia nicht nur Anfänger am Werk sind, sondern auch Aftergänger, das weiß ich und auch, dass neben Aftergang Anpassen an den Unzeitgeist dort wie anderswo zum täglich Brot zählen. Dafür würde ich genau so wenig zahlen wie für eine scheiß-afghanische Hure, aber wer würde das schon?!