Allerlei Eier, Süßes und Saures sowie Deftiges – Bayerischer Brunch zu Ostern mitten in Berlin

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Bayerischer Brunch mitten in Berlin.
Bayerischer Brunch mitten in Berlin. © Hofbräu Wirtshaus

Berlin, Deutschland (Weltexpress). In Ländern, in denen Deutsche leben, ist es Tradition, an Tagen wie diesen, die von Christen als Osterfest und von Juden als Pessachfest gefeiert werden, allerlei Eier zu essen und es damit bunt zu treiben.

Die Juden feiern dieses Jahr das Pessachfest vom 31. März bis zum 7. April 2018 und erinnern an die Leidensgeschichte des jüdischen Volkes, den Exodus, also den Auszug der Juden aus Ägypten, womit vor allem die Befreiung vom Sklavendasein gemeint ist. Daran erinnern Juden mit Mazzot, also mit die ungesäuerten Broten, die traditionell verspeist werden. Wer darauf ein Ei packt, also nicht Schale, sondern unter dem (Rühr-)Ei gute Butter von glücklichen Kühen, die auf Almen grasen, und – von mir aus Schwarzwälder – Schinken, der isst als Atheist heute und morgen auf der richtigen Seite.

Vorher bitte die Eier auspusten und bunt bemalen. Das Rührei braten. Hart gekochte Eier schmecken auch. Zum Eierlei heißt es in „Wikipedia“: „Das Dekorieren von Eierschalen ist weitaus älter als die christliche Tradition, was 60.000 Jahre alte Funde dekorierter Straußeneier aus dem südlichen Afrika beweisen. Auch wurden 5.000 Jahre alte verzierte Straußeneier in antiken Gräbern der Sumerer und Ägypter gefunden. Bemalte Eier als Grabbeigabe sind auch aus der europäischen Antike bekannt. Die frühen Christen Mesopotamiens bemalten Eier rot, um an das Blut Jesu zu erinnern. Dass die Eier verschiedentlich gefärbt wurden hatte praktische Gründe. Aufgrund des Fastengebotes der katholischen Kirche durfte ab Aschermittwoch bis Ostern neben Fleisch auch keine Eier gegessen werden. Da die Fastenzeit über sechs Wochen dauert erfolgte die Haltbarmachung durch Hartkochen der Eier. Um ältere Eier von jüngeren zu unterscheiden färbte man sie unterschiedlich. So standen am Ostersonntag verschieden gefärbte Eier zum Verzehr zur Verfügung.“

Drei Eier im Stroh.
Drei Eier im Stroh. Quelle: Pixabay

Auch im Hofbräu München, Wirtshaus Berlin gab es heute Eier, hart gekocht und als Rührei. Dazu Brot, auch ungesäuertes, und Schinken. Hurra!

An der Karl-Liebknecht-Straße mitten in Berlin wurde heute, Ostersonntag, wieder Bayerischer Brunch geboten. Und noch etwas mehr. Doch der Reihe nach. Neben Apfel- und Orangensaft gab es jede Menge Kaffee und Morgendliches wie diverse Aufschnitte, Konfitüre, Marmelade, Nougatcreme, Cornflakes, Müsli, Käsebrett, Brot, Brötchen, Brezn, Buttercroissants, Antipasti und eine große Salatauswahl. Ein Bayerischer Brunch wäre kein Bayerischer Brunch, wenn nicht auch Deftiges auf die Tische käme. Putenstücke in einer Soße beziehungsweise Putengeschnetzeltes, Weißwürstl und süßer Senf, Nürnberger Würstl, Braten in Biersoße, Haxenstücke, Leberkäs, Fleischpflanzerl, Schweinsbraten, Pastagerichte, Matjes nach Hausfrauen-Art und jede Menge Beilagen wie Knödel, Kartoffelgratin, Rosmarinkartoffeln, Marktgemüse, Blaukraut und super Sauerkraut. Sehr lecker.

Saures und Süßes, das mag ich. Zum Abschluss naschte ich von vielen Leckereien etwas. Die Auswahl reichte in der Eventetage im ersten Stock vom Vanillepudding über Schokoladenpudding, Kuchen, Milchreis, Grießpudding, Rote Grütze, frische Früchte mit Vanillesoße bis hin zur Bairischcreme.

Die Speisenauswahl ist nicht verbindlich und das reichhaltige Buffet, das immer aufgefüllt wird, kann von Woche zu Woche variieren, aber in der Regel findet sich alles wie beschrieben und oft auch ein bisschen mehr vor den großen Augen und offenen Mündern der kleinen und großen Gäste.

Von den Kurzen kamen heute jede Menge und morgen werden auch noch einmal viele Kinder mit ihren Eltern und Großeltern zum Osterbrunch am Ostermontag von 10 Uhr bis 15 Uhr erwartet. Siehe dazu auch den Beitrag Osterbrunch am 1. und 2. April 2018 im Hofbräu München, Wirtshaus Berlin von Kerstin-Bettina Kaiser im WELTEXPRESS.

Zudem sind Juden und Christen sowie Atheisten und Bayern und was es sonst noch so gibt in und um Berlin jeder Zeit willkommen im

Hofbräu München, Wirtshaus Berlin

Karl-Liebknecht-Straße 30, 10178 Berlin

Reservierungen sind möglich per Telefon unter 030/679665520 oder per E-Mail an reservierung@berlin-hofbraeu.de.

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