Schwerverbrecher in der großen Stadt und zu wenig Polizisten – Das Kartenspiel Gangster City von Huch

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Gangster City.
Gangster City. © Huch

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Mit Schwerverbrecher sind in der großen Stadt nicht Bankster gemeint, sondern Gangster. Und das ist kein Spaß, sondern ein Spiel. Das Spiel „Gangster City“ aus dem Hause Huch kann sogar im kleinsten Dorf hinter den sieben Bergen gespielt werden, aber geiler ist`s in der großen Stadt, wo sich dunkle Gestalten in düsteren Gegenden rumtreiben.

Damit sind nicht Migranten im Allgemeinen und Muselmanen im Besonderen gemeint, sondern Ganoven aller Art, deren Weise eine widerwärtige ist. Ganoven sind nämliche Lügner und Betrüger, Räuber und Diebe. Doch in Gangster City gibt es auch Mörder und die Polizei ist noch Freund und Helfer, findet und fasst Verbrecher.

Huch hält dazu fest: „Solange Täter, Mordwaffe und Motiv ungeklärt sind, tappen die Ermittler im Dunkeln und müssen ihre Kollegen um Rat bitten“, denn, so steht auf auf dem Deckel: „Die Polizei kommt mit der Verbrechensaufklärung nicht mehr hinterher.“

Das ist ja wie im richtigen Leben und verspricht Spannung.

„Gangster City“ darf dank Huch als „ein deduktives Kartenspiel“ gelten, „bei dem die Spieler auf Basis von Hinweisen der Mitspieler geschickt kombinieren müssen, um dem Täter auf die Spur zu kommen“.

Dabei können sich bis zu sechs Spieler beteiligen, aber auch einer alleine spielen, was nicht lustig ist. Immerhin wartet die Solovariante mit 22 ungelösten Fällen auf.

In der Gruppe bekommt jeder Spieler „eine Fallkarte, die er so vor sich in einem Standfuß befestigt, dass die Rückseite zu ihm zeigt“, heißt es in der Kurzvariante der Huch-Spielanleitung. Und weiter: „Somit können die Mitspieler die Fallkarte sehen, der Spieler selbst jedoch nicht. Die Fallkarten zeigen immer vier Merkmale: Einen Täter, eine Tatwaffe, ein Motiv und einen Tatort. Eine Ermittlung ist erfolgreich, wenn ein Spieler alle Merkmale seiner Fallkarte benennen kann.“

Hinweise erhalten die Spieler über die drei offene Fallkarten in der Tischmitte. Huch: „Der aktive Spieler wählt eine davon aus und legt sie neben seine aktuelle Fallkarte. Die Mitspieler vergleichen nun beide Karten und nennen die Anzahl der übereinstimmenden Merkmale. Daraufhin dreht der aktive Spieler die ausgewählte Fallkarte so, dass die genannte Zahl an übereinstimmenden Merkmalen zu ihm zeigt. Aufgrund der Anzahl der Übereinstimmungen kann der Spieler nun Rückschlüsse ziehen, was auf seiner Fallkarte abgebildet ist.“

Derjenige Spieler, der dran ist, der hat die Wahl, „die Ermittlung voranzutreiben (eine weitere Fallkarte aus der Tischmitte wählen und weitere Informationen erhalten) oder einen Verdacht auszusprechen. Liegt er damit richtig, erhält er die nächste Fallkarte. War der Verdacht falsch, ist der nächste Spieler an der Reihe. Das Spiel ist beendet, sobald ein Spieler zwei Fälle gelöst hat.“

Informationen

Gangster City, Autoren: Henrik Larsson und Kristian Amundsen Østby, Illustration/Design: Fiore, Anzahl der Spieler: 1 bis 6, Alter der Spieler: ab 10 Jahre, Spieldauer: rund 20 Minuten, Karton im Format 130 x 180 x 45 mm, Verlag: Huch, Vertrieb: Hutter Trade, Artikelnummer: 880291, EAN: 4260071880291

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