Viele Tote und Verletzte nach Flugzeugunglück in Moskau

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Piloten landen in Moskau-Scheremetjewo ein lichterloh brennenden Flugzeug (Auszug aus einem Twitter-Video, 5.5.2019). Quelle: Twitter

Moskau, Russland; Berlin, Deutschland (Weltexpress). Die Zahl der Toten des Flugzeugunglücks in Moskau wurde im Laufe der Nacht auf mittlerweile 41 korrigiert, andererseits heißt es laut „Sputnik“ (5.5.2019), dass „das Schicksal von 28 weiteren Menschen … geklärt“ werde. „13 Tote wurden bestätigt“, heißt es weiter.

„Sputnik“ (5.5.2019) berichtet: „Von den 78 Menschen an Bord des Flugzeugs der Gesellschaft Aeroflot, das am Sonntag Feuer gefangen hat, haben 37 den verheerenden Brand überlebt. Dies teilt das russische staatliche Ermittlungskomitee mit.“

Laut „Bild“ (5.5.2019) habe „ein Fluggast … den Brand auf dem Weg nach Murmansk bemerkt und die Crew alarmiert, berichteten russische Medien. Daraufhin habe der Pilot von Flug SU 1492 beschlossen, wieder zum Startflughafen im Norden der Hauptstadt zurückzukehren. Der Pilot habe mindestens ein Signal gegeben, dass es technische Probleme gibt. Ersten Erkenntnissen zufolge brach auch der Funkkontakt ab.“

Als die Piloten der Maschine der Fluggesellschaft Aeroflot eine Notlandung auf dem Flughafen Moskau-Scheremetjewo schafften, platzte nach ersten Erkenntnissen der Ermittler auch der voll befüllte Treibstofftank. Im „Merkur“ (5.5.2019) hießt es: „Blitzschnell breitete sich das Feuer aus. Der hintere Teil der Maschine stand komplett in Flammen. Dicke Rauchwolken stiegen in den Himmel.“

Die Notlandung wurde auf dem Flughafen und im Flugzeug fotografiert und gefilmt. Auf Videos in sozialen Netzwerken ist sind lichterlohe Flammen und schwarzer Rauch zu sehen, Schreie von Passagieren sind zu hören.

„Sputnik“ (5.5.2019) berichtet davon, dass „nach ersten Erkenntnissen … der Brand durch einen Defekt der Elektronik an Bord der Maschine verursacht“ worden sei, „manche Quellen“ allerdings „von einem Blitzschlag als Brandursache“ sprechen würden.

Anmerkung:

Sie auch den Beitrag Notlandung einer brennenden Suchoi Superjet 100 der Aeroflot in Moskau-Scheremetjewo – Passagierflugzeug steht in Flammen von Ole Bolle.

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