Türken bombardieren Kurden

Weht erst die Fahne im Wind, sitzt der Verstand in der Trompete. Quelle: Pixabay, gemeinfrei, CC0 Public Domain

Ankara, Türkei; Berlin, Deutschland (Weltexpress). Türken bambardieren Kurden. Nichts Neues also im kleiner werdenden Kurdistan, das unter mehreren Herrschern wie eine fette Beute verteilt ist.

Alle unterdrücken in ihren Staaten die Kurden so gut es geht, ganz vorne mit dabei ist nach deren Unterwerfung der Kurden die Türkei. Die türkische Armee überschreitet dabei nicht nur moralische Grenzen, sondern auch Staatsgrenzen, schließlich existiert das Osmanische Reicht nicht mehr. Dabei gilt: koste es, was es wolle. Die Rechnung macht Ankara nie ohne die Deutschen, die immer bezahlen. Niemand in Kleinasien schert sich dabei eine türkische Lira, was auf den in die Milliarden gehenden Überweisungen als Verwendungszweck angegeben wird. Ob da Humus oder Humanismus notiert wird, dem Türken ist der Käse Wurst. Mit anderen und einfachen Worten:

Deutsche Waffen und deutsches Geld morden mit in Kurdistan

Die Merkel-Regierungen und also die sie stützenden Altparteien aus CDU, CSU, SPD und mitunter FDP, wobei Bündnis 90/Die Grünen auch wollen würden, lassen an ihrer der Kriegsallianz mit der Türkei keine Zweifel aufkommen, höchstens Kosmetik kleistert.

Also starteten sie eine neue Offensive. 20 Kampfjets sowie Drohnen seien bereits am Donnerstagabend im Einsatz gewesen. Sie hätten mehr als 30 Ziele im Norden des Irak zerstört. Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan kündigte zudem in einer Rede mehr Angriffe an, wie türkische Medien vom Hof verkünden. Wer in türkischen Medien Kritik erwartet, der erwartet auch, dass die NATO Frieden und der Klapperstorch Babys bringt.

In „Kleine Zeitung“ (14.12.2018) heißt es unter der Überschrift „Türkische Luftwaffe greift kurdische Ziele im Nordirak an“: „Die Türkei habe bereits „genug Zeit verloren hinsichtlich der Säuberung des Terrorsumpfs“ und habe „keine Geduld mehr, auch nur einen weiteren Tag zu warten“, wird Erdogan zitiert.

In einer Stellungnahme auf der Webseite des Verteidigungsministeriums habe es geheißen, die Luftangriffe hätten sich gegen „Nester des Terrors in den Gegenden von Sindschar und dem Berg Karacak“ gerichtet…

Der Türkei zufolge sollen die Angriffe unter anderem „Elemente“ der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK und der in Syrien aktiven kurdischen Miliz YPG „außer Gefecht“ gesetzt haben.“

PKK und ihr Ableger YPG sind kurdische Befreiungsorganisationen. Die Befreiungskämpfer von der PKK werden in Merkel-Deutschland als Terroristen betrachten.

Mit anderen Worten: Kurden sind aus Sicht der Erdogan-Türkei Terroristen und keine Freiheitskämpfer. Gleiches scheint für Angela Merkel (CDU) und ihre Minister von den Altparteien zu gelten.

Anmerkungen:

Siehe zum Thema auch den Beitrag Türkei wird in wenigen Tagen eine neue Offensive in Syrien starten – Edogan warnt Trump von Paul Puma.


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