Sitzen in Berlin und Brüssel, Hannover und Wolfsburg nur noch nützliche Idioten? – Wie die Kommunisten der VR China Autobauer aus Deutschland am Nasenring durch die Arena der Öl- und Autoindustrie ziehen

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Ein Nasenring an einer Bullenschnauze. Quelle: Pixabay, Foto: Ulrike Leone

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Die Bürokraten in Berlin und Brüssel, aber auch solche, die in der Provinz und also in Hannover und Wolfsburg das Zepter der Herrschaften in Händen halten, entschieden sich für Elektroauto zur Personen- und Güterbeförderung und also für Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb. Dass die Entscheidungen bei den Herstellern nichts mit gefälschten CO2-Bilanzen und Klimakrisen zu tun haben, das wissen alle, die nicht nur Freitags zur Schule gegangen sind, sondern sich auch mit dem Verhältnis von Lohn, Preis und Profit beschäftigten, mit Moneten also und dem Mehrwert.

Dabei ist das vorgeschossene wie das variable Kapital weniger wichtig als vielmehr das verwertete Kapital, bei dem auch der Staat des Kapitals seine Finger im Spiel hat, vor allem dann, wenn er ein einst klassisches staatsmonopolkapitalistisches Rot-China ist, das sich geopolitisch von seinen einstigen Besatzern und Besitzern befreit, um sie einzuholen und zu überholen. Gigantische Subventionen beispielsweise der Öl- und Autoindustrie durch das Regime der angeblich kommunistischen Einheitspartei in Peking sind letztendlich nichts anderes als der kostenlose Käse in einer Mausefalle.

Nützliche Idioten, die zubissen, waren zwangsläufig auch die Aktionäre und ihre Erfüllungsgehilfen von Volkswagen. Die und auch die anderen Konzernbosse, die dem Diesel Lebewohl sagten und sich dem Elektroauto verschworen, wurden im wahrsten Sinne des Wortes mit Geld zugeschissen und stecken jetzt in der Scheiße.

Dazu bringt es Alice Weidel, die nicht im Verdacht steht, Frontfrau der Lohnarbeiter deutscher Zunge zu sein, in einer AfD-Pressemitteilung vom 13.12.2019 auf den Punkt: „Ausgerechnet das kommunistische China düpiert und blamiert die E-Auto-Planungsbürokraten in Brüssel und Berlin. Mit dem Abrücken Beijings vom reinen batterieelektrischen Auto löst sich ein wesentliches Argument für die einseitige Fixierung auf Elektromobilität in Deutschland und der EU in Luft auf.

Die ‚Klimaschutz‘-Ideologen sind in die Falle gelaufen. Mit unsinnigen Grenzwerten will die EU auf Biegen und Brechen den Umstieg auf E-Autos als alleinseligmachende Lehre durchsetzen. Die Bundesregierung legt dafür in Nibelungentreue die Axt an die eigenen Schlüsselindustrien.“

Die Chinesen, die ihre eigene Automobilindustrie immer weiter auf- und ausbauen, ziehen vor allem die dummen Deutschen, die – und das wussten die Marxisten – mehr denn je auf den Aktionärswert schielen und auf die Aktionäre hören bis zur Hörigkeit, am Nasenring durch die Arena der internationalen Öl- und Autoindustrie.

Im Konkurrenzkampf der Oligarchen und Großkonzerne wurden die Deutschen in den Tiefschlaf versetzten und ihnen anschließend ein Tiefschlag verpasst. Folglich trotteten die ansonsten vor Kraft strotzenden Bullen der BRD durch den Nasenring gebändigt wie eine alter Ochse an der mal langen, mal kurzen Leine. Wenn das blöde Vieh sich wehrt, dann wird gezogen.

Weidel weist darauf hin, dass „Unternehmen wie der Volkswagenkonzern, die sich dem politischen Dogma unterwerfen, … die Weiterentwicklung des Verbrennungsmotors faktisch gestoppt“ hätten. Wie doof ist das denn?

„Die Folgen sind durch massiven Stellenabbau, Entwertung von Volksvermögen und die Vernichtung von Know-how und Entwicklungskapazitäten jetzt schon schmerzhaft spürbar.“ Dazu spenden die Christen und Sozen in den Altparteien von CDU, CSU und FDP über die SPD, Bündnis 90/Die Grünen bis zu Die Linke auch noch Beifall. Die Arbeiterverräter, Kapitalvernichter und Steigbügelhalter der han-chinesischen Bourgeoisie sitzen also auch ganz links im Reichstag.

Dazu teilt Sebastian Viehmann im „Focus“ (13.12.2019) unter der Überschrift „Es wäre ein Desaster für Volkswagen: China erwägt teilweise Abkehr vom Elektroauto“ einerseits mit, dass die VR China „seine Subventionen für Elektroautos“ jetzt beenden werde, andererseit „vor diesem Hintergrund die Haltung der deutschen Bundesregierung“ interessant sei, „die die Elektromobilität als quasi alternativlos“ ansehe „und entsprechende Weichen bei der finanziellen Förderung gestellt“ habe. „So sperrt sich die Regierung gegen die Zulassung alternativer Kraftstoffe wie synthetisch produziertem Diesel und könnte damit sogar ein Vertragsverletzungsverfahren der EU riskieren.“

Während die VR China weiter auf Kohle und Atomkraft setzt, wollen die Merkel-Parteien komplett aussteigen. Während die VR China auf Wasserstoff, Methanol und künstliche Kraftstoffe zu setzen scheint, regulieren Berlin und Brüssel weiter Richtung Elektromobilität.

Die Christen und Sozen scheinen nicht nur Deutschland abschaffen zu wollen mit dem Schutzlosstellen der Grenzen und mit Masseneinwanderung, sondern offenbar auch die deutsche Autoindustrie.

Damit die Manager das Ziehen am Nasenring verschmerzen, bekommen sie eine Bonusgarantie. Simon Hage schreibt darüber in „Spiegel-Online“ (13.12.2019) unter „Neues Vergütungssystem – VW gibt Managern Bonusgarantie“: „Der Volkswagen-Konzern will seinen Führungskräften trotz Konjunkturflaute und technologischem Umbruch weiter hohe Gehälter bezahlen. In einem Brief, der dem SPIEGEL vorliegt, versprechen VW-Chef Herbert Diess und Personalvorstand Gunnar Kilian den rund 18.000 Mitarbeitern im mittleren und gehobenen Management eine dreijährige Bestandsgarantie für ihre Boni. 2020 sollen die Führungskräfte mindestens 100 Prozent ihrer bisherigen Gesamtbezüge erhalten, in den Folgejahren 90 und 80 Prozent.“

Das ist viel Schmerzensgeld für einen Nasenring, oder?

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