Premier League gegen Bundesliga? 3:0! – Vier Unternehmen von der Insel im Europa der Männerfußballer vorne mit dabei

0
133
Vor einem Champions-League-Spiel in Barcelona. Quelle: Pixabay, gemeinfrei, CC0 Public Domain

Berlin, Deutschland (Weltexpress). In der höchsten Fußballklasse der Union of European Football Associations (UEFA), die an Klüngel und Korruption im Reich des Fußballs in Europa kaum zu überbieten ist, spielen gefühlt nur noch Mannschaften aus der Premier League, denn Liverpool FC, Tottenham Hotspur und Manchester City schmissen die Unternehmen aus der Bundesliga in der Champions League (CL) raus.

Zwar schafften es Schalke 04 als Zweiter der Gruppe D, Borussia Dortmund als Erster der Gruppe A und Bayern München als Erster der Gruppe E ins Achtelfinale, doch dann war Schluss.

Weil Manchester United die Mannschaft von Thomas Tuchel, also Paris Saint-Germain, Premier League, sind vier Unternehmen aus der Premier League unter den erfolgreichsten acht.

Am schlimmsten von allen Bundesligisten blamierten sich übrigens die Königsblauen. In Manchester gingen die Fußballer aus Gelsenkirchen mit 0:7 unten, daheim erzielten sie immerhin zwei Tore, Manchester City allerdings drei. Den Borussen aus Dortmund gelang wie den Bayern aus München kein Tor. Ja, dem FC Bayern wurde ein Tor gutgeschrieben, doch das war ein Eigentor eines Spielers der von Jürgen Klopp trainieren Reds. Treffer erzielten sie keine und Torschüsse waren auch Mangelware. Mehr dazu im Beitrag Aus für den FC Bayern München in der Champions League – Der Liverpool FC besiegt den Deutschen Meister in München von Ralf-Rüdiger Okudera.

Insgesamt schnitten die Bundesligisten gegen die Premier League mit einem Unentschieden und fünf Niederlagen in sechs Spielen so schlecht ab wie noch nie. Das Torverhältnis sieht mit 3:17 noch krasser aus. Zuletzt war es so schlecht 2004/2005. Damals schieden Werder Bremen gegen Juventus Turin und Bayern München gegen AC Milan aus. Die Italiener hätten damals nicht nur eine Top-Elf in Turin, sondern auch noch eine oder zwei in Mailand. Doch die besseren Zeiten für den italienischen Fußball sind längst vorbei. In der Serie A ist Juventus das Maß aller Dinge und alle anderen für die CL zu schlecht, allerdings neben dem SSC Neapel auch noch Internazionale Milano und Associazione Calcio Milan aktuell noch die Roma oben dabei.

Der Unternehmensfußball hinkt in Italien bis auf Juve hinterher, in der Bundesrepublik Deutschland humpeln mittlerweile alle. Kovac & Co. sind international nicht konkurrenzfähig. Punkt.

Jürgen Klopp brachte es nach dem Sieg seiner Spieler in München auf den Punkt. Es gebe in der Premier League „nunmal sechs, sieben Mannschaften, die in jeder Liga der Welt vorne mitspielen würden. Das macht es ein bisschen speziell. Und wer ehrlich ist, der vergisst nicht zu erwähnen, dass Geld Tore schießt und verhindert. Oligarchen aus dem Ausland scheißen mit ihrem Geld die englische Liga zu. Milliardäre der Big-Bourgeoisie halten sich Kapitalgesellschaften in der Premier League.

Neben den vier Unternehmen aus der Premier League sind noch die Überraschungself aus den Niederlanden dabei, also Ajax Amsterdam, der Tabellenführer von den Töppen, also Juventus Turin, Portugals Meister vom Douro, das ist der FC Porto, und das katalanische Spitzenteam FC Barcelona.

Am morgigen Freitag werden in Nyon die Paarungen des Viertelfinales der CL ausgelost. Ausgetragen werden die Hinspiele am 9. und 10. April, die Rückspiele am 16. und 17. April 2019.

Anzeige