Panik auf dem Parkett – Abstürze an den Börsen

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Hohe Häuser an der Wall Street in New York. Quelle: Pixabay, Foto: Brenda Johnson

Frankfurt am Main, Deutschland (Weltexpress). Nicht nur in Politik und Presse herrscht Panik, sondern auch auf dem Parkett und also dort, wo sich Händler durch gegenseitiges Zurufen und/oder abgestimmte Gestik auf Käufe und Verkäufe verständigen.

Doch nicht nur der Parketthandel wurde heute erneut ausgesetzt. Der „Spiegel“ (16.3.2020) teilt unter der Überschrift „Coronakrise – Wall Street setzt nach hohen Verlusten Handel erneut aus“ mit, dass „der Leitindex S&P 500 … bei der Eröffnung der New Yorker Börse um 8 Prozent“ abstürzte und „damit zum dritten Mal innerhalb von sechs Tagen einen automatischen 15-minütigen Stopp der drei wichtigsten Indizes“ auslöste. „Die Händler reagierten damit auf die drastischen Maßnahmen der US-Notenbank Federal Reserve, die am Wochenende den Leitzins gesenkt hatte.“

Ob die Maßnahme der Männer und Frauen, die das Fed genannte und von der Bourgeoisie betriebene Zentralbanken-System der VSA managen, „drastisch“ genannt werden muss, das darf bezweifelt werden, doch die Rezession ist da. Analysten aller Orten warnen vor Finanz- und Wirtschaftskrisen. Liefer- und Produktionsketten zerbrechen, Branchen wie Tourismus und Verkehr bluten aus, der Ölpreis fällt. Die Basis bröckelt und das wirkt sich auf den kulturellen Überbau aus.

Verkehrs- und Touristikwerte geraten unter die Räder. „Reuters“ (16.3.2020) teilt mit, dass „TUI-Titel … sogar um 40 Prozent auf ein Rekordtief von 2,42 Euro“ abgestürzt seien. Wer muss und kann, der verkauft. Nicht nur der TUI-Konzern bettelte bereits um Geld vom Staat und also Steuergelder.

Der Dax fiel „am Montag um knapp neun Prozent auf ein Fünfeinhalb-Jahres-Tief von 8413,99 Punkten. Der EuroStoxx50 büßte zeitweise 9,3 Prozent ein und notierte mit 2345,17 Zähler“ so schlecht wie seit Jahren nicht mehr. Dass „die ‚Angstbarometer‘ VDax und VStoxx auf neue Rekordhochs“ kletterten, das wird auch erwähnt.

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