Noch mehr Murks der Merkel-Regierung – Berlin blamiert sich wieder einmal bis auf die Knochen und Rom hat die Faxen dicke

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Knochen.
Ein Knochen. Quelle: Pixabay

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Wie verkündete Horst Seehofer (CSU) am vergangenen Donnerstag vollmundig? Das Flüchtlingsabkommen zwischen Deutschland und Italien sei ausgehandelt. Ähnlich äußerte sich vor einem Monat auch Frau Merkel, die angeblich mit Spanien ihren Flüchtlingsdeal ratifiziert habe.

Weder die Kanzlerin noch der Fleisch gewordene Zankapfel Seehofer können in Wahrheit etwas vorweisen. Schlimmer noch, sie verkaufen ihren Bürgern ihre Misserfolge oder lahmen Kompromisse als „wegweisende Erfolge“.

Salvini findet in Rom klare Worte, als Seehofers Kunde über ein unterschriftsreifes Papier in italienischen Medien kommentiert wurden. „Wir haben die Faxen dicke.“ Man sei noch weit entfernt von einer Übereinkunft, heißt es in Italien. Italien pocht auf deutliche Entlastung. Deutschland wiederum möchte, dass Flüchtlinge, die an der deutsch-österreichischen Grenze aufgegriffen werden und schon in Italien einen Asylantrag gestellt haben, schnell und unbürokratisch dorthin zurückgeschickt werden.

Für Salvini ist das keine Option. Nur wenn sein Land unterm Strich keinen einzigen zusätzlichen Flüchtling aufnehmen muss, könne man über eine Vereinbarung nachdenken. Für den Fall, dass Schleuserschiffe aus Seenot geborgene Migranten weiterhin automatisch nach Italien bringen, droht Rom mit der Sperrung der italienischen Häfen. Dann kann sich Seehofer seinen Deal in die Haare schmieren, so ein Kommentar aus berufenem Munde hinter den Kulissen.

Was veranlasst deutsche Politiker, die eigenen Bürgern mit angeblichen Vereinbarungen hinters Licht zu führen?

Merkels Deal mit Spanien ist die gleiche Knallerbse, nur eben eine spanische. Die Iberer machten Merkel klar, dass nur solche Flüchtlinge, die in Spanien europäischen Boden betreten haben und an der österreichischen Grenze zu Deutschland abgefangen werden, in ihr Land abgeschoben werden dürfen.

Wie viele Flüchtlinge sind so dämlich, von Spanien über Frankreich und Italien nach Österreich zu pilgern, um sich dann, nach vielen Kilometer Umweg, an der deutschen Grenze abfangen zu lassen?

Merkel und ihr Minister für Migration machen Murks, meint man auch in Italien und lacht längst laut.

Würde ein Außendienstmitarbeiter seinem Chef berichten, er habe mit seinen Kunden viel Umsatz gemacht, leider wollten sie aber keine Kaufverträge abschließen, sein Verbleib in der Firma wäre spätestens nach der zweiten guten Botschaft verdammt endlich. Die Italiener bezeichnen inzwischen Merkels Kampf um die Flüchtlinge als gefährliche Lachnummer und Seehofer als Witzfigur der Geschichte, der nur heiße Luft versprühe. Man werde sich nicht mehr auf Versprechungen einlassen, die hinterher nicht eingehalten würden.

Wie angespannt die Nerven sind, zeigte sich jüngst in Wien. Salvini und der luxemburgische Migrationsminister Jean Asselborn gerieten bei internen Gesprächen heftig aneinander. Aus Ärger, weil er merkte, dass man die Italiener über den Tisch ziehen wolle, veröffentlichte Salvini einen Videoclip des Wortgefechts auf seiner Facebook-Seite, auf dem zu sehen und zu hören ist, wie Asselborn in Rage geriet. Matteo Salvini konterte: „Aus deutschen Reihen hört man immer wieder, wir brauchen Einwanderung, weil die Bevölkerung altert… Wenn Deutschland junge Männer nehmen wolle, dann bitte gerne, aber nicht mit uns“, sagt er und fuhr fort: „Ich arbeite lieber dafür, dass die italienischen und europäischen Jugendlichen mehr Kinder in die Welt setzen, weil ich keine neuen Sklaven will.“ Wunderbar!

Lasst uns für unser Land mit den Leuten in die Betten springen. Ich fürchte nur, die Deutschen sind in dieser Hinsicht weniger feurig als wir Italiener. Wir lassen uns nicht zwei mal bitten.

Was die Flüchtlinge angeht, die in Italien anlanden, sie fallen in der Tat gleich nach Betreten des Festlandes meist als Arbeitssklaven in die Hände der Mafia. Wo Salvini recht hat, hat er recht.

Asselborn reagiert wie ein Reaktionär und empört sich: „Scheiße noch einmal“, entfuhr es dem Mann aus dem Steuerparadies. In Luxemburg habe es viele italienische Einwanderer gegeben, „weil ihr nicht für eure Kinder sorgen konntet in Italien“. Die Idiotie dieser linken Socke aus Luxemburg treibt inzwischen die buntesten Blüten.

Nein, Matteo Salvini wird sich weder den Deutschen noch dem Luxemburger beugen.

Er wird zur einzigen, aber erfolgsversprechenden Maßnahme greifen. Salvini will, dass die sogenannten Flüchtlinge bereits auf den Rettungsschiffen erfasst, kontrolliert und gegebenenfalls sofort wieder nach Afrika verschifft werden. Und das meint er ernst.

Die Polit-Elite der BRD hingegen streut der Bevölkerung Sand in die Augen. Fahrlässig? Nein, vorsätzlich!

Merkel und ihre Minister betrügen und belügen die Leute, verwirren und verdrehen die Tatsachen. Dabei werden sie von den Multiplikatoren in den Medien nach Leibeskräften und für Lohn unterstützt.

Wieder einmal sieht ein Beobachter und Berichterstatter eine Regierung, die dermaßen unverschämt Gesetze bricht und das Ergebnis ihrem Bürger als bahnbrechende Erfolge verhökert. Die Frage lautet: Wie lange schaut sich das deutsche Volk das noch an?

Anmerkungen:

Vorstehender Beitrag von Claudio Michele Mancini wurde unter dem Titel „Italien hält deutsche Politiker für Witzfiguren“ im Scharfblick am 15.9.2018 erstveröffentlicht.

Mehr zum Thema in den Beiträgen Mehr oder weniger Migration für die EU? – „Salvini asfalta Asselborn“ oder Matteo Salvini und Jean Asselborn im Wortduell von Paul Puma und  Kanzlerin Merkel und Minister Seehofer blamiert? – Ganz Rom lacht über diese Deutschen von Horst-Udo Schneyder

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