Nein zur CSU oder Bayern vor der Landtagswahl – Watschen in Sonntagsfragen auch für die SPD

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Bayern
Inoffizielle Flagge des Freistaates Bayern. Quelle: Pixabay

München, Deutschland (Weltexpress). Markus Söder sprach auf dem Parteitag der CSU in München und sagte am Ende seiner Rede: „Ja zu Bayern heißt ja zur CSU.“

Wenn das so ist, dann ist Bayern nur noch bei 35 Prozent. Tendenz: fallend.

De „Bayerntrend“ des „BR“ sah die CSU am 12.9.2018 bei 35 Prozent. Gefolgt wird die CSU von B90/Grüne mit 17 Prozent. AfD, SPD und Freie Wähler liegen gleichauf bei 11 Prozent. FDP und Die Linke krepeln bei 5 Prozent, die auch für alle anderen gezählt wurden.

Bei zwei anderen Sonntagsfragern, „Civey“ für die „Augsburger Allgemeine“ und „Spiegel-Online“ sahen die Zahlen am 10.9.2018 etwas anders aus. 35,8 Prozent für die CSU, 16,5 Prozent für B90/Grüne, 13,7 Prozent für die AfD, 12,1 Prozent für die SPD, 8,1 Prozent für die Freien Wähler, 5,8 Prozent für die FDP und 2,7 Prozent für Die Linke. Sonstige kommen auf 5,3 Prozent.

Mit anderen Worten: Für die CSU sieht es nicht wirklich besser aus. Die AfD überholt die SPD. Und die Linke bleibt bedeutungslos.

Die CSU fällt kontinuierlich. Bei der letzten Wahl am 15.9.2013 fuhr sie unter Horst Seehofer noch 47,7 Prozent ein. In den ersten Monaten dieses Jahres lag die 1945 gegründete Partei noch über 40 Prozent. Der jetzt gemessene Wert ist das Mieseste, den die Mehrheitspartei, die in Bayern seit 1957 von Hanns Seidel über Franz Josef Strauß bis heuer Markus Söder ohne Unterbrechung den Ministerpräsidenten stellt.

Alles deutet auf ein Desaster bei der bevorstehenden Landtagswahl am 14. Oktober 2018 in Bayern hin. Doch nicht nur die CSU kriegt eine Watschen. Auch die Sozen von der SPD holen sich eine Ohrfeige ab.

Bei der letzten Landtagswahl kamen sie mit 20,6 Prozent noch knapp über die 20 Prozent. Jetzt liegen sie nur noch knapp über 10 Prozent. Alles deutet darauf hin, dass diese Altparteien auf Verliererparteien werden. Gewinnen werden laut der letzten Wahlbarometer vor allem B90/Grüne und AfD.

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