Nächste Wahl zum Quasselbude des Kapitals genannten Bundestag in Berlin ohne die Deutsche Kommunistische Partei?

Rote Fahnen. Quelle: Pixabay, Foto: Peggy und Marco Lachmann-Anke

Berlin, Deutschland (Weltexpress). „Revolution in Deutschland? Das wird nie etwas, wenn diese Deutschen einen Bahnhof stürmen wollen, kaufen die sich noch eine Bahnsteigkarte!“ Der Mann, von dem diese Erkenntnis stammte, trug den Namen Wladimir Iljitsch Uljanow und wurde Lenin genannt. Auf ihn und andere wie Karl Marx und Friedrich Engels berufen sich die Mitglieder der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP), die eine 1968 in der Bundesrepublik Deutschland (BRD) gegründete kommunistische Kleinstpartei ist und aufgrund personeller und inhaltlicher Übereinstimmungen als Nachfolgeorganisation der 1956 verbotenen Kommunistischen Partei Deutschland (KPD) gilt.

Die wurde 1918 von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht sowie anderen mehr gegründet, weil die Sozen von der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) die Arbeiterklasse mächtig gewaltig hinter die Fichte führte. Die entstand quasi als Vereinigung von Spartakusbund mit kleinsten linksradikalen Kreisen. Seit dieser Zeit weiß jeder über diese Sozen zu berichten: Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!

1920, da hatte ein Soze von der SPD längst den Bluthund gemacht, Liebknecht und Luxemburg waren ermordet worden, fusionierte die KPD mit der linken Mehrheit der Unabhängigen SPD zur Vereinigten KPD. Die Sozen der SPD waren für die Mitglieder dieser Partei schlicht Sozialfaschisten. Die KPD geriet unter Ernst Thälmann immer mehr ins stalinistische Fahrwasser. Kommunisten und Sozen kamen gegen Nationalsozialisten der von der Deutschen Arbeiterpartei (DAP) zur Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterparte (NSDAP) auf keinen grünen Zweig, zu keiner (Arbeiter-)Einheitsfront. Die Mitglieder der NSDAP hingegen suchten den Schulterschluß mit der Großbourgouisie, dem Großkapital, der Großindustrie und der Hochfinanz. Dank des Monopolkapitals wurde die NSDAP quasi zur Monopolpartei. Vor allem aus dem VK und den VSA wurden das gesteuert, wurden an den entscheidenden Stellen die Strippen gezogen. Was 1918 durch den Schandvertrag von Versailles auf Eis gelegt wurde, sollte Vollendet werden, die Zerschlagung der Kleindeutschen Lösung. Das gelang, auch wenn es kurz zu etwas Größerem als Großdeutschland und sogar dem Deutschen Reich kam, das als Heiliges Römisch Reich in Anlehnung an das Römische Reich verklärt wurde. Es war immer: ein Deutsches Reich. Flandern und Brabant, Holland und Holstein, Pommer und Schlesien, Tirol und Trient, Burgund und Savoyen, Elsaß und Lothringen, Bayern und Hessen, Sachsen und Brandenburg, Böhmen und Mahren und so weiter und so fort gehörten dazu.

Immer stand der Feind der Deutschen auch im eignen Land, selbst wenn Deutschland im Namen geführt wurde. Das gilt für SPD und DKP gleichermaßen. Doch die Sozen der SPD sowie die der Die Linke genannten Partei, ein Zusammenschluß aus alten Sozen von der SPD mit dem Zwischenschritt WASG und Sozialisten und Kommunisten aus der Sozialistischen Deutschen Einheitspartei (SED) beziehungsweise mit der in Partei des demokratischen Sozialismus (PDS) umbenannten Partei, wobei es auch bei diesen einen Zwischenschritt über die SED-PDS gab, schaffen es, sich rechtzeitig für die Wahlen anzumelden. Die Mitglieder der DKP sind dafür zu blöde. Weil das nicht die Ausnahme ist, sondern die Regel, wird die Kleinstpartei DKP nicht zur nächsten Bundestagswahl, die am 26. September 2021 um 18 Uhr enden soll, zugelassen. Laut „RND“ (8.7.2021) unter der Überschrift „Kommunistische Partei DKP wird nicht zur Bundestagswahl zugelassen“ habe „der Bundeswahlausschuss … am Donnerstag“ festgestellt, „dass sie ihre Rechtsstellung als Partei verloren habe“. Weiter heißt es, daß „die vorgeschriebenen Rechenschaftsberichte in den vergangenen sechs Jahren immer verspätet und nicht innerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Frist eingereicht“ worden seien. „Die Berichte hätten damit nicht die gesetzlichen Mindestanforderungen erfüllt. ‚Fristen sind Fristen‘, sagte Bundeswahlleiter Georg Thiel.“

Anstatt daß sich der die Kegelbrüder der DKP eingestehen, wie doof sie sind, vermuten die Vollpfosten „politische Motive“. In „Spiegel“ (8.7.2021) wird Patrick Köbele, aktuell Vorsitzender der DKP, mit den Worten „Es geht darum, uns zu zerstören“ zitiert. Unter dem Titel „Bundeswahlausschuss – DKP wird nicht zur Wahl zugelassen – und vermutet politische Motive“ heißt es weiter, daß Köbele ein „kaltes Parteiverbot“ vermute. Die anderen würden den noch 3.000 Mitgliedern der DKP „Knüppel“ zwischen die Beine werfen.

Das ist so lächerlich wie alles andere an diesem Laden. Die Wahrheit ist, daß diese Resterampe von immer älter werdenden Kommunisten über die eigenen Beine stolpern. Die können`s halt nicht besser und schon lange nicht mehr Schritt halten. Die DKP wird quasi von der Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD) überholt, ohne eingeholt zu werden. Wahnsinn! Und das mitten in der zerkleinerten Kleindeutschen Lösung!

Die Mitglieder der MLPD halten – nebenbei bemerkt – wie die Mitglieder der DKP den Bundestag in Berlin, der im Berliner Reichstag veranstaltet wird, mehr oder weniger für die Quasselbude des Kapitals. Da will man also im Grunde genommen überhaupt nicht rein, aber wenigstens die Anerkennung des Staates des Kapitals als Partei, auch der Steuervorteile wegen. Wenn das nicht verständlich ist, was dann?!

Nun sollen Richter in Karlsruhe Gnade vor Recht ergehen und das wie Recht aussehen lassen. Sonst bleibt von der DKP so viel wie vom Deutschen Reich. Dann treten die Mitglieder der DKP womöglich der SPD und Die Linke bei. Lustig wäre das vor allem für Boulevard-Journalisten und fürs Polit-Feuilleton.