Kiew plant Erstürmung von Donezk und Luansk – Donezk plant „groß angelegte Offensive“ gegen Kiewer Armee

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Die Oligarchen, Nationalisten und Faschisten führen einen brutalen Krieg gegen das eigene Staatsvolk im Süden und vor allem im Osten der Ukraine – im Donbass -, wo die Bewohner spätestens seit dem Rechtsruck und Umsturz im vergangenen Winter nur noch weg wollen. Weg von Kiew – wie die Krim. Doch sie wolle nicht weg als Flüchtlinge sondern mit ihrer Kultur und Sprache auf ihrem Lannd bleiben das sie jetzt verteitigen.

Der als "Antiterroreinsatzes" bezeichnete brutale Anriffskrieg der Kiewer Armee samt Söldner ist das bittere Ergebnis des Maidan, der von den Faschisten der Partei Swoboda und des "Rechten Sektors", von denen viele in der Nationalgarde genannten "Waffen-SS" kämpfen, dominiert wurde. Den rechten Geist haben vor allem die imperialistisch denkenden und handelnden Organisationen und Institutionnen in den USA samt ihrer Vasallen in Europa mit mehr als einer Hand voll von Milliarden Dollar aus der Flasche gelassen.

Rainer Rupp schreibt über den ganz gewöhnlichen Faschismus in der Ukraine in der jungen Welt (12.08.2014): "Dabei verbreitet der gewöhnliche Faschismus, nicht die postmodernen, vergleichsweise harmlosen »Neo«-Versionen, in den von der »Nationalgarde« beherrschten Gebieten schon jetzt Angst und Schrecken. Und folgt man dem ukrainischen »Journalisten« Bogdan Butkewitsch, ist das erst der Anfang. In Sendungen der von westlichen »Demokratie-NGOs« finanziell geförderten Fernsehgesellschaft »Hromadske TV« erklärte er Ende Juli, das Problem mit der Ostukraine bestehe darin, daß »im Donbass etwa vier Millionen unnütze Menschen leben«. Davon seien »ein bis 1,5 Millionen einfach überflüssig«. Zur Problemlösung »muß diese Kategorie von Leuten einfach getötet werden«. Für solche Meinungen wird »Hromadske TV« belohnt. Dem Kanal wurden jüngst sechs Stunden Sendezeit täglich im nationalen Fernsehen zugesagt."

Entgegen der Information aus Kiew, die gestern Truppen sahen, die an Boden gewonnen und einen Keil zwischen die separatistischen Kämpfer getrieben hätten, wie Militärsprecher Andrij Lysenko am Montag in Kiew verkündete, wackelt dieser Keil wohl noch zwischenn Wahn und Wirklichkeit. Sicher will Kiew. Kann Kiew auch? Noch scheint Donezk nicht "von Luhansk an der Grenze zu Russland abgeschnitten und komplett abgeriegelt" wie es auch in Spiegel-Online und Weltexpress hiess.

Doch auch an den Verkündungen aus Donezk mag man zweifeln, die wir jedoch vermelden:

Die Volkswehr der selbsternannten Republik Donezk im Osten der Ukraine plant nach eigenen Angaben eine groß angelegte Offensive gegen die ukrainischen Kräfte. „Die Kiewer Armee ist demoralisiert. Erklärungen, wonach die Ukrainer Donezk eingekesselt haben, sind gewöhnlicher Bluff“, erklärte der neue Donezker Regierungschef Alexander Sachartschenko am Montag.

„Die Volkswehr ist bereit, das Feuer einzustellen, aber nur um einen Fluchtkorridor für Zivilisten zu schaffen. Die Volkswehr wird bis zum Sieg kämpfen“, wurde Sachartschenko vom Pressedienst der Donezker Republik zitiert.

Zuvor hatte der Stab der Volkswehr mitgeteilt, dass die ukrainische Armee die Stadt Krasny Lutsch im Gebiet Lugansk eingenommen und Donezk und Gorlowka somit eingekesselt hatten. Später wurde bekannt gegeben, dass die Volkswehr Krasny Lutsch zurück erobert hatte.

Am Montag hatte die ukrainische Militärführung die Einwohner von Donezk und Lugansk aufgerufen zu fliehen. „Die beiden Städte werden demnächst erstürmt“, warnte Andrej Lyssenko vom nationalen Sicherheitsrat am Montag in Kiew. Die beiden Städte werden intensiv beschossen, darunter unter Einsatz der schweren Artillerie. Lugansk, wo etwa 250 000 Einwohner geblieben sind, ist seit neun Tagen in Folge ohne Strom und Wasser.

Lyssenko zufolge steht die Operation zum Einkesseln von Donezk und Lugansk kurz vor ihrem Abschluss. „Wir appellieren ein weiteres Mal an die Zivilisten, die beiden Städte umgehend zu verlassen”¦ Für die Einwohner werden Fluchtkorridore eingerichtet“, sagte er.

Mit Material von junge Welt RIA Novosti und Spiegel-Online.

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