Holzhammermethode: Ist der „von Monat zu Monat verlängerte erzwungene Stillstand … für Industrie, Handel und Gewerbe ein Alptraum ohne Ende und für den deutschen Mittelstand ein nie dagewesenes Vernichtungsprogramm“?

Holzhammermethode
Die Holzhammermethode. Quelle: Pixabay.

Frankfurt am Main, Deutschland (Weltexpress). Dass sich „die Stimmung in den deutschen Chefetagen“ verschlechtere, das teilt Clemens Fuest als „Präsident des ifo Instituts“ mit. Mit dem Institut ist das ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V. (Eigenschreibweise) gemeint, das von Hans-Werner Sinn über Jahre geprägt wurde.

Mit den „deutschen Chefetagen“ dürften die in der zerkleinerten Kleindeutschen Lösung der heutigen BRD gemeint sein und die Stimmung sich nicht auf den Umsatz beziehen, sondern auf den Gewinn. Bei den Christen und Sozen der Altparteien CDU, CSU und SPD werden Umsatz und Gewinn immer mal wieder verwechselt.

Zurück zu Fuest, der per Ifo-Pressemitteilung vom 25.1.2021 darauf hinweist, dass „die Kapazitätsauslastung im verarbeitenden Gewerben … um 1,6 Prozentpunkte auf 81,8 Prozent gestiegen“ sei, was „aber immer noch unter ihrem langfristigen Durchschnitt von 83,5 Prozent“ liegen würde.

Außerdem weist er unter dem Titel „ifo Geschäftsklimaindex gefallen (Januar 2021)“ darauf hin, dass „im Dienstleistungssektor … der Geschäftsklimaindikator merklich gesunken“ sei und „die Unternehmen … ihre Einschätzungen zur aktuellen Lage nach unten“ korrigieren würden. „Zudem nahm der Pessimismus mit Blick auf die kommenden Monate deutlich zu. Der Auftragsbestand, insbesondere im Bereich Transport und Logistik, entwickelte sich schwächer.“

Am schlimmsten dürfte die „Geschäftsklimaindex“ genannte Stimmung im Handel getrübt sein. Fuest formuliert „eingebrochen“ und dass das „der stärkste Rückgang seit April 2020“ sei. Von einer „teilweise massiven“ Verschlechterung der Stimmung ist die Rede „in nahezu allen Einzelhandelssparten. „Anders als im Dezember zeigten diesmal auch im Großhandel viele Indikatoren nach unten. Auch im Bauhauptgewerbe verschlechterte sich das Geschäftsklima.“

Für Alice Weidel (AfD) spiegele diese „düstere Stimmung in der Wirtschaft“ das „Politikversagen“. Per Pressemitteilung der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag teilt sie mit: „Die düstere Stimmung in der deutschen Wirtschaft ist die logische Konsequenz aus der Sinn- und Planlosigkeit der Lockdown-Politik von Bund und Ländern. Der ohne Konzept und Exit-Strategie von Monat zu Monat verlängerte erzwungene Stillstand ist für Industrie, Handel und Gewerbe ein Alptraum ohne Ende und für den deutschen Mittelstand ein nie dagewesenes Vernichtungsprogramm.

Das komplette Politikversagen beim Beschaffen und Verteilen des Corona-Impfstoffs, mit dem das Versprechen einer rascheren Normalisierung verbunden war, setzt dem bereits angerichteten Schaden noch die Krone auf. Wir brauchen einen sofortigen Kurswechsel: Lockdown beenden, Risikogruppen schützen. Sonst droht die irreparable Zerstörung der Grundlagen unseres Wohlstands und unseres Sozialstaats.“