Nach mir die Spritze! – Das Impfstoff-Debakel in deutschen Landen und anderen ist mächtig gewaltig

Spritze! Quelle: Pixabay, Foto: Gedesby1989

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Dass das Impfstoff-Spektakel schnell zum Impfstoff-Debakel wurde, das ist längst bei Millionen von Leuten in deutschen Landen bekannt, nachdem auch die Hofberichterstatter der Lügen- und Lückenmedien, auch Mainstream-Medien genannt, nicht darum herumkamen, darüber zu berichten, dass es zwar genügend Impfzentren gebe, in diesen allerdings nicht genügen Impfstoffe.

Die Einkaufspolitik der EU-Kommission unter Ursula von der Leyen (CDU) und der Bundesregierung in Berlin unter Angela Merkel (CDU) gerät mächtig gewaltig in die Kritik von Kennern. Dass die Impfstoffbeschaffung „schleppend“ sei, das ist noch gelinde gesagt und geschrieben.

Unter der Überschrift „Das europäische Impfstoffdebakel“ teilt Hans-Werner Sinn auf seiner Heimatseite im Weltnetz mit, was auch in „Project Syndicate“ (18.1.2021) und „Finanz und Wirtschaft“ (19.1.2021) unter dem selben Titel veröffentlicht wurde, dass es nämlich nicht „bemerkenswert“ sei, „dass die EU zu wenig amerikanischen Impfstoff bestellt“ habe, „sondern dass sie sich zurücklehnte, als andere Länder, vor allem die USA, sich mit dem Impfstoff aus den Laboratorien eines EU-Landes eindeckten“.

„Bemerkenswert“ dürfte sehr süffisant formuliert sein.

Sinn schreibt zudem: „Anstelle des vermuteten EU-Nationalismus war es wohl eher die Unbeweglichkeit der EU als Institution und die Schwierigkeit der Koordination unterschiedlichster Länderinteressen, die für das Impfdebakel verantwortlich ist. Einigen Ländern waren die RNA-basierten Impfstoffe zu teuer, einige waren gegenüber den neue gentechnischen Methoden skeptisch eingestellt, andere hielten alles  für weniger dringlich, weil sie dachten, die Epidemie sei schon überwunden.

Und ja, auch eine inner-europäische Rivalität zwischen verschiedenen nationalen Impfstoffherstellern hat wohl dazu beigetragen, dass die EU nicht bereit war, den deutschen Impfstoff bereits im Sommer zu kaufen, als die Amerikaner es taten. BioNTech, der kleine Start-up aus Mainz, hatte kaum eine Chance, sich in Brüssel gegenüber den Lobbys der etablierten europäischen Impfstoffhersteller, die dort auftrumpften, Gehör zu verschaffen.“

Dass beim Sich-Gehör-verschaffen offensichtlich die Christen und Sozen der Merkel-Regierung, die aus Mitgliedern der Altparteien CDU, CSU und SPD besteht, völlig versagt haben, das muss er nicht schreiben. Diese Kritik ist die logischer Konsequenz seiner Analyse.

So kaufte die EU abgekürzte zwischenstaatliche Veranstaltung, bei der auch die BRD mitmacht, nur Impfstoffe von Sanofi und Astra Zeneca, die den Prüfungen nicht standhielten so wie die Merkel-Regierung, die, wenn sie gewogen wird, immer als zu leicht befunden werden muss.

Gäbe es die Dummdeutschen nicht, deren Zahl Legion ist und die immer nur auf Hofberichterstatter der Lügen- und Lückenmedien hören würden, welche über die Messergebnisse der Waage hinwegzusehen pflegen und – das ist des Liedersängers Höflichkeit zum Brotherrn – schweigen, dann wäre wohl das Geschrei groß. So bleibt Ruhe die erste Bürgerpflicht verblödeten Bundesbürger.