Handelskonflikt – China sagt Handelsgespräche mit USA ab

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Volksrepublik China
Die Flagge der Volksrepublik China. Quelle: Pixabay

Washington, USA (Weltexpress). Laut The Wall Street Journal (WSJ) habe China die für die kommende Woche geplanten Handelsgespräche mit den USA abgesagt. Der geplante Besuch von Vize-Ministerpräsident Liu He in Washington sei von der Regierung in Peking gestrichen worden, berichtet das WSJ.

Einen neuen Termin gebe es nicht, dafür ab 24. September 2018 neue Strafzölle gegen China im Wert von 200 Milliarden Dollar auf die bereits verhängten 50 Milliarden Dollar. China wolle mit 60 Milliarden Dollar antworten.

Prof. Bert Rürup erklärte im „Handelsblatt“, dass diese „Eskalation im Handelskonflikt“ keine besondere Reaktion an den Börsen hervorrufe, weil das derzeit nur angeblich 2,5 Prozent des gesamten Handelsvolumens zwischen beiden Staaten ausmache.

US-Präsident Donald Trump könne gelassen sein, da der Offenheitsgrad im internationalen Vergleich der USA nur bei 27 Prozent liege, während dieser Wert für die Bundesrepublik Deutschland bei 84 Prozent stehe. Deswegen schwimme die BRD „wie ein Korken auf der Weltkonjunktur“, wie sich Rürup ausdrückte.

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