Haben die Eisernen vom 1. FC Union Berlin Wachs in den Beinen? – Die Wölfe warten!

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Wölfe im Schnee.
Wölfe im Winter. Quelle: Pixabay

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Die Eisernen von Union müssen am Sonntag bei den Wölfen am Mittellandkanal antreten. Das Bestehen gegen die Mannschaft des VfB Wolfsburg, die zwölf Punkte aus sechs Bundesliga-Spielen holte und auf dem siebten Platz der Tabelle steht, ist derzeit keine leichte Aufgabe.

„Natürlich wollen wir gewinnen“, meint Union-Trainer Urs Fischer mit fester Stimme. Doch als er weiter spricht, keimte schon ein bissen das Gefühl auf, als fahren die Eisernen doch mit etwas Wachs in den Beinen in die Autostadt: „Wolfsburg ist gut in die Saison gestartet. Die Mannschaft hat noch kein Spiel verloren und ist insgesamt gut drauf. Sie verfügt über eine gute Mischung zwischen Offensive und Defensive. Wir stehen vor einer sehr schwierigen Aufgabe.“

Mit den Leistungen wie gegen Eintracht Frankfurt kann sich Union sehen lassen. Die Eisernen spielten mit den Hessen auf Augenhöhe. „Wenn du am Ende dennoch ohne Punkte dastehst, kannst du nicht zufrieden sein“, knurrt Fischer.

Die Wolfsburger holten in der Europa-League am Donnerstag gegen St. Etienne ein 1:1. Durch die Strapazen könnte die VW-Elf etwas ins stocken geraten. Doch da warnt Urs Fischer: „Diesen Vorteil besaßen wir gegen Leverkusen auch. Aber in diesem Spiel merkte man dem Gegner die Strapazen in keiner Weise an. Eher haben wir ein Spiel mit zu wenig Einsatz hingelegt.“

In Wolfsburg soll das anders sein, zumal die Berliner von rund 4.000 Fans stimmgewaltig unterstützt werden dürften.

Wen Fischer in der Startelf am Sonntag auf den Platz schickt, verrät er erst kurz vor dem Spiel. Ein bisschen können sich die Fans die Spieler, die auf dem Platz stehen werden, aus seinen Worten zusammen reimen: „Man braucht in einer Mannschaft immer eine gewisse Erfahrung andererseits aber auch eine gewissen Verrücktheit um Siege einzufahren.“ Bleibt zu hoffen, dass Urs Fischer die richtige Mischung findet, denn ein Sieg nach drei Niederlagen in Folge wäre schon Balsam auf die Seele der Union-Anhänger.

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