Eishockey in der DEL: Berliner Eisbären vor Puck-Marathon

Einlauf Berliner Kufenkurver durch ein aufblasbares Eisbären-Maul. © 2019, Foto: Stephan Wenske, BU: Stefan Pribnow

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Am Sonntag, den 21.3., ab 17 Uhr, in der Arena am Ostbahnhof wechseln die Eisbären die Partner. Jetzt geht es bis zum 18. April mit 14 Spielen ausschließlich gegen die Mannschaften der Süd-Gruppe.

Jeden zweiten Tag ein Spiel und dazwischen lange Bustouren. Ein Hammer! „Wir freuen uns trotzdem auf die Spiele und sind froh, dass wir überhaupt gegen den Süden und danach die Play-Offs spielen können“, gesteht EHC-Kapitän Frank Hördler.

Als Erste rücken die Panther aus Augsburg an. Leider müssen sich die Fans weiter mit den digitalen Medien begnügen. Wie ihnen dabei zu Mute ist, schrieben sie in einem offenen Brief an die Eisbären: „Keine noch so bunte Fernsehübertragung kann das Live-Erlebnis von Spielen unseres Teams ersetzen.“ Magenta-TV bringt wenigstens einen Hauch des Eishockey-Fluidums in die Wohnzimmer, denn die Berliner legten bisher eine bemerkenswerte Saison mit bisweilen tollen Spielen hin.

Leonhard Pföderl vor Marvin Cüpper. © Foto: Joachim Lenz, BU: Stefan Pribnow

Auf die Eisbären-Spiele als Nord-Gruppen-Erster darf man gespannt sei, denn selbst Berlins Torjäger Leo Pföderl (18 Tore) glaubt: „Die Süd-Gruppe ist vielleicht ein bisschen stärker.“ Da bleibt Bundetrainer Toni Söderholm als Beobachter mehrerer Spiele der Eisbären in Berlin vorsichtiger: „Ich bin nicht richtig überzeugt, dass der Süden so viel stärker ist.“

Mit einem neuen Zwei-Jahresvertrag in der Tasche geht Serge Aubin sicher weiter hochmotiviert ans Werk. Bis auf Mark Zengerle und Pierre-Cedric Labrie haben in der vergangenen Woche auch Fabian Dietz und Giovanni Fiore mit trainiert.

Sean Backman
Sean Backman ist dort, wo ein Stürmer sein muss: vorm Tor und immer bereit (Archivbild). © 2017, Foto: Joachim Lenz

Dagegen wird wohl in dieser Saison Sean Backman nicht mehr auflaufen. Der 34-Jährige hat durch eine Banden-Kollusion im vorigen Jahr in Nürnberg nach Auskunft von EHC-Sportdirektor Richer „Probleme mit den Augen und mit dem Gleichgewicht“. Schade!

Anmerkung:

Siehe auch den Artikel Vertrag verlängert – Serge Aubin will zwei weitere Jahre die Berliner Eisbären trainieren von Ansgar Eismann.

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