Berlin, BRD (Weltexpress). Mit dem Schluss-Signal brachen alle Dämme. Die Eisbären hatten einen 4:1-Sieg (1:0,1:0,2:1) gegen die Adler in Mannheim vor 13600 eingefahren. Chapeau!

Damit war der Gewinn des zwölften  Deutschen Meistertitels in der Deutschen Eishockey-Liga für die Berliner perfekt. Ty Ronning brillierte mit neun Playoff-Treffern ebenso an der Torjäger-Spitze, wie Marcel Noebels als Vorlagengeber. Mit zwei Vorlagen im Sonntagspiel eroberte der „Noebi“ genannte Eisbären-Stürmer Marcel Noebels mit 60 Punkten die Tabellenspitze der ewigen Vorlagengeber.

Der bravouröse Sieg für die Eisbären durch Tore von Ronning (2), Liam Kirk und Eric Mik war der dritte Titelgewinn in Folge. Da musste auf dem Weg zur Siegerehrung selbst so ein hartgesottener Profi wie EHC-Trainer Serge Aubin (51) mit den Tränen kämpfen. Schließlich hatten die Eisbären mit dem sechsten Platz 31 Vorrundenpunkte weniger auf dem Konto als Vorrunden-Spitzenreiter Köln.

In die TV-Mikrofone sagteAubin deshalb später: „Diese Meisterschaft ist etwas Besonderes. Meinen Spielern zolle ich höchsten Respekt. Wir waren diese Saison selbst in den Playoffs noch vielen Schwierigkeiten ausgesetzt. Wir haben aber nie aufgegeben und unsere Siegermentalität gezeigt. Wir wussten immer, dass wir eine starke Mannschaft haben. Ich bin stolz auf alle, denn sie haben auf unserer gemeinsamen Reise einen großen Einsatz gezeigt.“

Mit den Tränen kämpfte auch Torwart-Trainer Sebastian Elwing. Er hat durch ausdauernde Fleißarbeit mit den Eisbären-Keepern nun auch nach Jacke Hildebrand mit Jonas Stettmer einen zweiten Torwart im Eisbären-Pelz zu einem Spitzenklasse-Keeper geformt. Und noch einmal: Chapeau!

Für seine Glanzparaden ehrte die Jury Stettmer zum MVP des fünften Playoff-Finalspiels. Natürlich schwärmte der 1,94 m große Straubinger nach der Ehrung: „Ich bin unfassbar glücklich. Es fühlt sich unglaublich an. Ich hätte mir niemals erträumt, einmal MVP einer Finalserie zu werden. Ich habe einfach versucht, dem Team zu helfen. Wir haben auch heute wieder zusammen gekämpft, zusammen alles gegeben und sind dadurch verdient Deutscher Meister geworden.“

Heute schütteln die Eisbären die Müdigkeit aus den Gliedern. Am Sonnabend, den 9.5.2026, soll dann ab 15 Uhr vor der Uber-Arena die große Meisterfeier steigen.

Anmerkung:

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