Samstag, 23. Mai 2026
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Füchse Berlin gewinnen ihr Viertelfinale gegen One Veszprém HC ziehen ins finale Viererturnier einer verlogen Meisterliga genannten Veranstaltung ein

Vor dem Sieg Füchse Berlin gegen One Veszprem HC. © Münzenberg Medien, Foto / BU: Stefan Pribnow, Ort und Datum der Aufnahme: Berlin, 6.5.2026

Berlin, BRD (Weltexpress). Nach der knappen Niederlage im Hinspiel in Weißbrünn beziehungsweise Wesprim, ungarisch Veszprém, der Gastgeber One Veszprém HC gewann 35:34, konnten die von Nikolej Krickau eingesetzten Spieler des aktuellen Kaders der Füchse Berlin Handball GmbH das Rückspiel in der mit 8496 Zuschauern fast ausverkauften Berliner Max-Schmeling-Halle gewinnen. 31:30 (17:15) lautete der Endstand im Rückspiel.

Weil es nach 2 x 60 Minuten 65:65 und also Unentschieden stand, mußte der Teilnehmer fürs finale Viererturnier einer verlogen Meisterliga genannten Veranstaltung einer Organisation, die nicht nur mit Klüngel und Korruption beschrieben wird, sondern als totalitär und protofaschistisch, dieser Ausscheidungsspieler im Siebenmeterwerfen ermittelt werden.

Nils Lichtlein und Tim Freihöfer trafen vom Strich, Hakun West av Teigum scheiterte an Torhüter Corrales, doch dann trafen Tobias Grøndahl und Mathias Gidsel als letzter Werfer. Hugo Descat traf nur die Latte und Nedim Remili scheiterte am Füchse-Torsteher Dejan Milosavljev. Bjarki Mar Elisson und Ali Zein trafen.

Sowohl auf Welthandballer Gidsel, der den letzten Treffer der beiden Ausscheidungsspieler erzielte, als auch auf Welttorhüter Milosavljev stürzten sich Sportkameraden und Betreuer nach Spielende. Erneut brandete Beifall in der hohen Mehrzweckhalle am Falkplatz auf. Der Jubel war auch zu Beginn der Begegnung groß, denn die Füchse gerufenen Spieler legte los wie die Eisenbahn. Vom 3:1 (3.) auf 5:1, dann zogen sie weiter über 7:3 (9.) auf 12:8 (21.). Technische Fehler und Fehlwürfe der Füchse sowie ein konzentrierter Gegner aus Ungarn, der nicht nur aufholte, sondern einholte und überholte, sorgten für einen Dämpfer. Beim Stand von 17:17 (32.) führte Veszprém mit zwei Toren.

Doch die Berliner Füchse kämpften und siegten. Über 22:20 (42.) erhöhten sie auf 24:22 (46.) und sogar auf 27:24 (51.). Ein Sieg mit zwei, drei Toren würde reichen. Doch es blieb spannend und denkbar knapp bis zum Schluß. Die Füchse hätten in der letzten Minute beim Stand von 31:30 mit zwei Toren siegen können, aber die Gäste hätten auch ausgleichen können. In der Max-Schmeling-Halle baten die guten Schiedsrichter Amar Konjicanin und Dino Konjicanin, zwei Brüder, zum Siebenmeterwerfen, das glücklichen für die Füchse Berlin endete.

Am späten Mittwochabend ragte vor allem Matthias Gidsel (10 Tore) heraus und Torhüter Dejan Milosavljev, der ein Dutzend Paraden zeigte. Lange stand der Einsatz von Lasse Andersson in den Sternen, aber dann konnte der angeschlagene Däne doch von Anfang an mitspielen. Und das war gut so, denn er erzielte trotz Leid immerhin 6 Treffer.

Stimmen zum Spiel

Trainer Nicolej Krickau: „Großer Respekt vor der Mentalität und der Moral, die Veszprém in diesen beiden Spielen gezeigt hat. Wir lagen oft in Führung, aber sie haben sich immer wieder zurück ins Spiel gekämpft. Natürlich sind wir mehr als stolz, denn es ist sehr schwer, nach Köln zu kommen. Am Ende hätte man auch eine Münze werfen können, aber manchmal braucht man eben auch das Quäntchen Glück. Zum Glück war es heute auf unserer Seite. Beide Mannschaften hätten es verdient gehabt, nach Köln zu fahren. Wir sind überglücklich.“

Spieler Mathias Gidsel: „Nachdem ich die letzte Situation im Spiel vermasselt hatte, musste ich etwas für die Mannschaft tun. Es war also ein entscheidender Siebenmeter. Diese beiden Spiele waren eine großartige Werbung für den Handball. Veszprém ist eine unglaubliche Mannschaft, die uns jedes Mal herausfordert. Beide Mannschaften hätten es verdient, nach Köln zu fahren. Ich bin aber stolz darauf, dass wir weiterkommen sind und Teil dieser beiden Spiele gewesen zu sein.“

Daten zum Spiel

Füchse Berlin: Ludwig, Milosavljev (12 Paraden); Darj, Prantner, Andersson (6), Ariño, Grøndahl (2/2), Lichtlein (3/1), Gidsel (11/1), Freihöfer (8/7), Cehte, Pichiri, Langhoff (1), Herburger, av Teigum (2), Marsenić (2).

One Veszprém HC: Appelgren (7 Paraden), Corrales (5); Gonçalves dos Santos, Martinović(4), Descat (7/3), Hesham (8/1), Elisson (1/1), Ligetvári, Cindrić (2), Remili, Lenne (6), Elderaa (2), Dodić, Pechmalbec (1), Mesilhy (1), Zeinelabedin Ali (1).

Zuschauer: 8796 in der Max-Schmeling Halle, Berlin
Schiedsrichter: Amar Konjicanin / Dino Konjicanin (BIH)
Strafminuten: 6 / 4

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