Samstag, 26. September 2026
Sport Handball Der Meister im Handball der BRD wog in Magdeburg einen Herausforderer

Der Meister im Handball der BRD wog in Magdeburg einen Herausforderer

Blick auf Magdeburg mit Dom. Quelle: Pixabay, Foto: Pixaline

Berlin, BRD (Weltexpress). Der Meister im Handball der BRD wog vor 6 600 Zuschauern in Magdeburg einen seiner Herausforderer und befand den aus Berlin wie zuvor in München als zu leicht, jedenfalls über 60 effektive Spielminuten.

Das erste Tor für die Berliner Füchse erzielte am Donnerstagabend Mijajlo Marsenić, fünf weitere sollten folgen. Der Kreisläufer, der seine letzte Saison für die Füchse spielt, war also gefordert und hielt hinten dagegen und vorne mit. Auch Matthes Langhoff war gut drauf, allerdings nicht so gut wie gegen die Mannschaft aus Melsungen am vorherigen ersten Spieltag der Handball-Bundesliga. Auch Trainer und Betreuer Nicolej Krickau ging in die Vollen. Er ließ im Angriff sieben Feldspieler gegen sechs mit Torhüter auflaufen. Das Berliner Tor hütete, wenn er mußte, meist Lasse Ludwig und das ebenfalls gut. Er zeigte mit 10 Paraden mehr als sein Gegenüber Dominik Kuzmanović.

Zum Ende der ersten Halbzeit führte die Füchse erst mit 12:9, dann mit 14:9. Doch kurz vorm Pausentee erhielt Frederik Simak, der für diese Saison von der TBV Lemgo GmbH & Co. KG zurück nach Berlin reiste, für einen Griff von hinten in den Wurfarm von Gísli Þorgeir Kristjánsson die rote Karte. Das schwächte die Berliner Abwehr deutlich. Mit anderen Worten: Die rote Karte war ein spielentscheidender Eingriff. Zudem mußten die Berliner insgesamt10 Strafminuten hinnehmen, die Gastgeber nur 6. Auf Dauer kann das gegen den Meister in Magdeburg, wo die Stimmung mitunter hochkocht, nicht gutgehen.

In der ersten Halbzeit hielten die eingesetzten Spieler der Füchse Berlin Handball GmbH nicht nur gut mit, sondern gingen mit einer knappen Führung von 14:13 in die Halbzeitpause. Doch dann wurde es phasenweise gruselig. Den Füchsen, die nicht mehr mit sieben Spielern angriffen, entglitt das Spiel durch Entscheidungen der Schiedsrichter und eigene Fehler in der geschwächten Abwehr. Die Magdeburger Mannschaft glich nicht nur aus, sondern ging in Führung, Über 19:17 (37.) erhöhte sie auf 23:19 (41.). Hinten taten sich mehrfach große Löcher auf und vorne war die Luft raus. Zudem zeigte Andreas Palicka in seinem Kurzeinsatz nur eine Parade. Krickau schickte also Ludwig zurück vors Tor.

Mehr oder weniger hielten die Gastgeber ihren Vorsprung von fünf Toren und brachten ihn gegen diesen Kader der Füchse Berlin Handball GmbH kontrolliert über die Ziellinie.

Der Kader der Kapitalgesellschaft mit Sitz in Magdeburg wird sich gegen Kapitalgesellschaften mit Sitz in Kiel und Flensburg beweisen müssen, während der aus Berlin für große Ziele nicht nur vergrößert werden sollte, sondern auch verstärkt, auch wenn dies die Saison von Matthes Langhoff werden sollte.

Stimme zum Spiel

Trainer Nicolej Krickau: „Ich bin zufrieden mit unserer Leistung. Ich finde wir haben uns über die kompletten 60 Minuten hinweg sehr kämpferisch präsentiert. Wir waren in der ersten Hälfte in der Abwehr unfassbar gut. Mit dem Sieben-gegen-Sechs hatten wir eine starke Kontrolle im Spiel. Die rote Karte von Freddy kurz vor der Pause tat uns dann natürlich weh. Gemeinsam mit Marsa und Lasse hatte er das in der Deckung super gemacht. Im zweiten Durchgang waren es dann die Kleinigkeiten, die uns in Schwierigkeiten gebracht haben. Trotz allem geht unser Blick nach vorne. Im Hinblick auf die Partie in Stuttgart wollen wir uns gut vorbereiten.“

Daten zum Spiel

Handball Magdeburg GmbH: Kuzmanovic (6/2 Paraden), Mandic (3 Paraden); Elze, Henze, Musche 4/3, Claar 6, Thielicke, Rasmussen, Kristjansson 5, Pettersson 1, Magnusson, Serradilla, Jonsson 1, Weber 2, Lagergren 7, Mertens 3, Saugstrup 7, Bergendahl

Füchse Berlin Handball GmbH: Ludwig (10 Paraden), Palicka (1); Darj (1), Prantner, Simak, Ariño, Grøndahl (5/1), Gidsel (7), Freihöfer (4/3), Pichiri, Langhoff (6), Kusche, av Teigum (3), Marsenić (6).

Zuschauer: 6600 in, Magdeburg
Schiedsrichter: Julian Köppl / Denis Regner
Strafminuten: 6 / 10

Anmerkung:

Siehe den Beitrag

im WELTEXPRESS.

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