Berlin, BRD (Weltexpress). Wer einen guten rechten Flügel, auf dem Mathias Gidsel herausragt, hat, der braucht auch einen guten Linken Flügel, jedenfalls beim Handball. Und siehe da, diese Saison könnte die des Matthes Langhoff werden Gegen den alten und wohl auch neuen Meister aus Magdeburg erzielte der Rückraumspieler sechs Treffer.

Im ersten Spiel dieser Saison trug er 9 Tore zum Sieg bei. Das was sehr gut. Wenn das so weitergeht, dann wird das die Saison des Matthes Langhoff. Doch ein Lasse Bredekjær Andersson, der vom großen FC Barcelona (Handball), dem Serienmeister des Königreiches Spanien, der auch internation zwei, drei Dutzend Titel holte, nicht. Wird Langhoff, der vergangene Saison im Angriff der Ersatz- beziehungsweise Reservespieler für Andersson war, ein Besser vor die Nase gesetzt, so daß er wieder zum Bankdrücker zurückgestuft wird? Nun, Bankdrücker ist falsch, denn Matthes Langhoff leistet auch in der Abwehr Gutes. Dort ist er schon lange kein Ersatz- oder Ergänzungsspieler mehr.

Doch wenn die Füchse Berlin Handball GmbH schon nicht um die Meisterschaft spielen kann, dann doch wenigsten um den zweiten Platz, um nächste Saison mit einer deutlich verstärkten Mannschaft erneut um den höchsten Titel im Hallenhandball der BRD und auf halbeuropäischer Ebene.

Die Gerüchte, daß die Kapitalgesellschaft mit Sitz in Berlin auf dem Transfertmarkt zuschlägt und einen Handballer der Französischen Republik aus seinem bestehenden Vertrag herauskaufen könnte, halten sich hartnäckig. Sein Name: Aymeric Zaepfel.

Zäaepfel klingt irgendwie deutsch, oder? Richti. Der 189 cm große Mann, der das 24. Lebensjahr vollendet hat, wurde wohl in Haguenau geboren (hier und da ist auch von Straßburg die Rede), also im geraubten Elsaß, nicht im geraubten Lothringen.

Zu einem möglichen Transfert wird Füchse-Boss Hans Hanning unter der Überschrift „Andersson-Ersatz im Anflug? Füchse Berlin vollziehen TransferKehrtwende“ in Sport.de (4.9.2026) wie folgt zitiert: „Ich glaube auch, dass nochmal ein Spieler dazukommen wird bei uns.“

Auch Cheftrainer Nicolej Krickau, der nicht müde wird, seine Mannschaft im Allgemeinen zu loben und die von Matthes Langhoff im Besonderen, hätte nichts gegen eine Verstärkung, aber dann müsse das eine echte Verbesserung sein. In Sport.de heißte es dazu: „‚Andere Spieler sollen eine größere Rolle bekommen‘, erklärte Krickau und verwies darauf, dass auch Sommer-Neuzugang Frederik Simak vom TBV Lemgo in die Andersson-Rolle hineinwachsen könnte.“

Keine Frage: Sowohl Hanning als auch Krickau sprechen Matthes Langhoff das Vertrauen aus, teilen aber auch laut Kicker (4.9.2026) unter der Überschrift „Andersson-Ersatz gefunden? Medien: Füchse vor Verpflichtung eines französischen Nationalspielers“ mit: „Wir verpflichten einen Andersson-Ersatz nur, wenn er uns wirklich weiterbringt.“

Aymeric Zaepfel, der zur Nationalmannschaft der Französischen Republik gehört, ist, keine Frage, ein guter Handballer, aber auch kein Andersson. Er würde mich Langhoff um Spielzeiten im Angriff im linken Rückrauf kämpfen müssen. Auf jeden Fall würde er den Kader der Berliner Füchse stärken. Krickau hätte mehr Optionen.

Anmerkung:

Siehe die Beitrag

im WELTEXPRESS.

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