Der chinesische Autobauer Volvo fährt in Europa die Fließbänder wieder an

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Ein alter Volvo im Grünen. Quelle: Pixabay, Foto: Torfinn Johannessen

Berlin, Deutschland (Weltexpress). In der chinesischen Volvo-Zentrale in Schanghai wird man sich freuen, denn im Werk in Torslanda, Schweden, gehen die Lohnarbeiter wieder ans Band. Auch in Gent, Belgien, sollen sich ab Montag, den 20.4.2020 wieder die Räder drehen.

Freuen dürfte sich vor allem die Geely Holding. Der chinesischen Zhejiang Geely Holding gehört seit 2010 die Volvo Car Group.

Das alles geschehe in Absprache der Kapitalisten mit den Lohnarbeitern, also der Werksleitung mit dem Betriebsrat beziehungsweise der zuständigen Gewerkschaft und zwar nach den Gesetzen der jeweiligen Staaten.

Das Problem waren nie Bakterien oder Viren, sondern die Unterbrechung von Lieferketten aufgrund administrativer Maßnahmen. Da den Chinesen das Hemd näher ist als der Rock arbeiten diese wohl besonders daran, dass in ihren Werke wieder produziert wird.

Laut Pressemitteilung der Volvo Car Germany GmbH in Köln vom 17.4.2020 sei „eine Widereröffnung“ (sic!) des Volvo-Werkes „in South Carolina … für den 11.5.2020 vorgesehen“. „Das Motorenwerk in Skövde und die Karosseriekomponentenfertigung in Olofström (jeweils Schweden) werden ihre Produktion weiterhin auf Wochenbasis planen und an den Bedarf in den anderen Werken anpassen.“

Wenn wieder produziert wird, dann muss nur noch konsumiert werden.

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