Freitag, 01. Mai 2026
Sport Eishockey Füchsen und Eisbären das Fell gegerbt

Füchsen und Eisbären das Fell gegerbt

Felle von Füchsen. Quelle: Pixabay, Foto: Gaertringen

Berlin, BRD (Weltexpress). Mit der  knappen 34:35 (20:17)-Niederlage im Champions-League-Viertelfinale bei den Ungarn von Veszprem müssen die Berliner Füchse (Handball) um den Einzug ins Halbfinale ebenso bangen wie die Eisbären Berlin (Eishockey) um den Meistertitel. Die Eisbären unterlagen am Donnerstag, den 30.4.2026, vor 14 200 Zuschauern in der ausverkauften Uber-Arena im fünften Drittel  (83. Minute)  mit 3:4.

Die Eisbären können trotzdem  schon am kommenden Sonntag in Mannheim  den Meisterpokal schwenken, wenn sie konzentriert genug auftreten. Nach der Niederlage wetterte Eisbären-Coach Serge Aubin nämlich ungewohnt kritisch: „Wir haben uns die Niederlage selbst zuzuschreiben. Wir waren mit zwei Treffern in Führung. Die unnötige Strafe in der Offensiv-Zone hat dann den Verlauf des Spiels geändert. In der Verlängerung spielt dann auch die Erschöpfung eine Rolle und es kann in jede Richtung gehen. Leider hat es dann nicht für uns gereicht. Wir waren weit von unserer Bestleistung entfernt und können deutlich besser spielen.“

Hoffentlich schon am Sonntag. Die Füchse wiederum wollen sich am Mittwoch in der Max-Schmeling-Halle gegen die Ungarn aus Veszprem zum Finale Four mit einem klaren Sieg durchbeißen. Wenn Mathias Gidsel (13) und Lasse Andersson (8) so kanonieren wie in Ungarn, könnte die Finalrunde durchaus drin sein. Füchse-Trainer Nicolej Krickau reagierte auf die knappe Klatsche  dennoch ziemlich sauer: „Wer 18 Minuten vor Schluss mit fünf Toren führt, muss das Ding nach Hause bringen.“

Na gut, ist nicht geglückt, also wird die Kugel am Mittwoch zu Hause in die richtige Richtung gedreht. Für die Eisbären ist das Aufgabe in der Hölle am Rhein gegen die Adler schon ein bisschen schwerer. Aber auch nicht unlösbar.

Anzeige:

Reisen aller Art, aber nicht von der Stange, sondern maßgeschneidert und mit Persönlichkeiten – auch sportliche Reisen und Reisen zu sportlichen Veranstaltungen –, bietet Retroreisen an. Bei Retroreisen wird kein Etikettenschwindel betrieben, sondern die Begriffe Sustainability, Fair Travel und Slow Food werden großgeschrieben.

Vorheriger ArtikelDrei oder mehr Arbeiter sterben täglich bei Unfällen am Arbeitsplatz in Italien
Cookie Consent Banner von Real Cookie Banner