Vergeltungsschlag: Ägyptische Luftwaffe greift mutmaßliche Terrorlager in Libyen an

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Pyramiden-Denkmal für den Unbekannten Soldaten in Kairo. © 2017, Münzenberg Medien, Foto: Stefan Pribnow

Kairo, Ägypten (Weltexpress). Bei al-Minya am Nil gab es Tote und Verletzte nach Angriff auf Christen in Ägypten. Die Zahl der Toten des Attentats auf koptische Christen in Ägypten ist auf 28 gestiegen. Unter den Getöteten sollen „viele Kinder“ sein, laut „Spiegel-Online“ (27.05.2017) auch „zwei Kleinkinder im Alter von zwei Jahren“. Ägyptens Diktator, der Putsch-General Fatah al-Sisi, der jetzt Präsident genannt wird, befahl als Reaktion auf die Terrortat gegen Kopten Luftangriffe auf Lybien.

Noch am Freitag seien Ausbildungslager militanter Islamisten angegriffen worden. „N-TV“ (27.05.2017) erklärt unter Bezugnahme auf die „staatlichen Nachrichtenagentur Mena“, dass „unter anderem das Hauptquartier des Schura-Rats der Mudschaheddin in der ostlibyschen Stadt Derna“ Ziel gewesen sei. Nach Angaben von „Deutschlandradio“ sollen sechs verschiedene mutmaßliche Terrorcamps von „Dschihadisten“ angegriffen worden sein.

Laut „Spiegel-Online“ (27.05.2017) sollen sich unter Angaben „ägyptische Militärkreise“ als Quelle „ostlibysche Sicherheitskräfte“ an dem Angriff beteiligt haben.

In den vergangenen Monaten wurden in Ägypten Dutzende Christen, gegen die in vielen Moscheen gehetzt wird, ermordet. Stimmungsmache ganz gehässiger Art gegen Christen wird auch an der Al-Azhar-Universität in Kairo, die als eine der ältesten noch bestehenden theologischen Bildungsinstitutionen des Islam gilt, betrieben.

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