„Afrika“ stirbt in Amerika – Drei Polizisten erschießen aus nächster Nähe einen Obdachlosen auf offener Straße in Los Angeles

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Screenshot aus dem Video auf der Facebook-Seite von Anthony Blackburn, 2015-03-02.
Los Angeles, Kalifornien, USA (Weltexpress). In Los Angeles erschossen drei Polizisten am Sonntag offenbar ohne Not erneut einen unbewaffneten Obdachlosen, der den Rufnamen "Afrika" trägt. Weil "Afrika" sich angeblich nicht widerstandlos festnehmen lassen wollte, wurde er erst mit einem Elektroschocker beschossen und dann von drei Polizisten regelrecht hingerichtet. Der obdachlose "Afrika" war offensichtlich unbewaffnet und nach Angaben der „Los Angeles Times“ möglicherweise geistesgestört.

Jeder halbwegs gebildete und mit Manieren ausgestattete Polizist hätte das leicht bemerken können. Bevor der Obdachlose regelrecht hingerichtet wurde, malträtierten ihn die Polizisten mit einem Elektroschocker.

Der Polizist Andrew Smith sagte aus, dass der Mann körperliche Gewalt angewandt habe, nachdem die Ordnungshüter in geballter Macht und bedrohlich auf ihn zugekommen seien. Er soll angesprochen worden sein, wollte aber nicht so, wie er soll. Jetzt ist er von mehreren Kugeln getroffen tot.

Die Polizisten hätten zunächst versucht, den Mann mit einem Elektroschocker zu überwältigen. Doch dieser habe weiter Widerstand geleistet. „Dann wurde um die Waffe des einen Polizisten gekämpft und es fielen Schüsse“, sagte Smith. Drei Beamte hätten auf den Mann geschossen. Dieser sei auf der Stelle tot gewesen. Nach Angaben der „Los Angeles Times“ starb der Obdachlose mit dem Spitznamen „Afrika“ im Krankenhaus.

Ein auf Facebook bei Anthony Blackburn aufgetauchtes Video scheint zu beweisen, dass mindestens fünf Schüsse zu hören sind. Auf Sputnik wird mitgeteilt, dass bei der Auseinandersetzung auch zwei Polizisten Verletzungen erlitten haben sollen.

Ferner heisst es, dass ein Anwohner mitteilte habe, "dass ‚Afrika‘ seit rund vier Monaten in diesem Viertel gelebt habe. Davor habe er zehn Jahre in einer psychiatrischen Anstalt verbracht. Ein anderer Augenzeuge berichtete, dass die Polizei den Mann mehrmals aufgefordert hätte, sein Schlafzelt von der Straße zu räumen."

In Deutschland wäre dies kein Fall für Polizisten sondern für Sozialarbeiter gewesen.

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