Renault rutscht in die roten Zahlen – Es rappelt im Renault-Nissan-Mitsubishi-Karton und zwar mächtig gewaltig

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Ganz schon rot scheint dieser Renault. Quelle: Pixabay, Foto: Capri23auto

Frankfurt am Main, Deutschland (Weltexpress). Die Renault Société Anonyme (den ganzen Namen muss man sich auf der Zunge zergehen lassen) rutsch tief in die roten Zahlen. Dazu heißt es im „Handelsblatt“ (14.2.2020), dass „der französische Autobauer … für das abgelaufene Jahr einen Fehlbetrag von 141 Millionen Euro“ ausweisen würde und „die Dividende für die Aktionäre, darunter der französische Staat“ gekürzt habe.“Im Vorjahr hatte noch ein Nettogewinn von 3,3 Milliarden Euro zu Buche gestanden.“

Der Fall ist also ein tiefer. Einerseits, aber wieso sei andererseits bei einer „anonymen Gesellschaft diese automatisch französisch, so dass die Rede von einem „französischen Autobauer“ ist?

Der Aktionären und also Eigentümern wird die Dividende übrigens um satte 70 Prozent gekürzt. Sie rutsche laut „Tagesschau“ (14.2.2020) der ARD von 3,55 Euro auf 1,10 Euro. Immerhin müssen keine Stützungskäufe getätigt werden, noch nicht.

Interessant ist zudem, dass Renault zur Allianz oder Gruppe Renault-Nissan-Mitsubishi, die ein Zusammenschluss, ein Bündnis der drei Automobilhersteller Renault, Nissan und Mitsubishi Motors mit Überkreuzsbeteiligungen und also gegenseitig abhängig machenden Eigentümerrechten. Dazu heißt es in der „Tagesschau“ (14.2.2020) der ARD: „Renault, an dem der französische Staat beteiligt ist, hält 43,4 Prozent der Anteile an Nissan. Die Japaner sind zu 15 Prozent an Renault beteiligt, haben aber keine Stimmrechte.“

Das Abhängigkeitsverhältnis ist also auch noch schräg, sehr schräg.

Einerseits haben alle drei Kapitalgesellschaften Probleme, andererseits sind die bei Nissan nicht nur groß und größer, sondern am größten.

Unter der Überschrift „Nissans Krise hinterlässt Spuren bei Renault“ informiert „Reuters“ (14.2.2020) darüber, dass „Nissan … nach einem Quartalsverlust im Zeitraum Oktober bis Dezember ebenfalls die Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr zusammengestrichen“ habe und mit „einem massiven Personalabbau und der Schließung von Produktionsstandorten sein Überleben zu sichern“ versuche.

Vom Aufbruch zu neuen Ufern in der VR China kann auch keine Rede sein. Das Gegenteil ist der Fall. Verkauf von Produkten und Einnahme von Geld? Tendenz: fallend! Und das liegt nicht nur am Wuhan-Virus.

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