Dienstag, 17. Mai 2022
Jamaika (Weltexpress) - Fern Tree? Nein, kein ferner Baum, aber trotzdem etwas, was wir nicht kennen, denn das sind die Farnbäume, die uns nur als im Dunkeln und Feuchten besonders gut wachsende Farne bekannt sind, die, so groß sie auch werden, sich doch nie zu Bäumen auswachsen. Und diese in Jamaika zu Bäumen mutierten Farne haben tatsächlich dieser Gesundheits-, Massage und Wohlfühleinrichtung ihren Namen gegeben, weil sie einst an der Stelle standen, wo sich nun schmucke weiße Bungalows mit allen Therapieliegen und Übungsräumen, Kosmetikstudios und Saunen allerliebst ausbreiten, die die Landschaft so dicht am Meer nicht stören, sondern ihr ein weißes I-Tüpfelchen aufsetzen, vor eineinhalb Jahren generalsaniert wurden und dennoch nichts modern Klinisches, sondern anheimelnd Wohnhöhlenartiges bewahrt haben. Und tritt man aus der Terrassentür, am ganzen Körper voll von Substanzen, die eine gewisse Zeit tief in die Haut eindringen mußten, damit diese ihre abgestorbenen Hautzellen losläßt, was durch die meist rubbelige Zusammensetzung der Paste und das Einmassieren durch die Therapeutin wie von alleine passiert, tritt man also hinaus, dann findet man auf kleinem Raum, aber im Freien inmitten von Grün, eine Dusche, die so privat wirkt, daß man sich wirklich wie zu Hause fühlt.
Maierhöfen (Weltexpress) - Kalender sind von jeher beliebte Weihnachtsgeschenke. Je nach Lebensstil des Beschenkten oder Zweck des Umfeldes, in dem sie Anwendung finden sollten, kennt man solche für Termineintragungen und als Hilfe zur Stressvermeidung, aber auch Großformate, deren Bilder Visionen und Weitblick vermitteln, Tag und Zeit vergessen lassen.
Churchill/Kanada (Weltexpress) - Mittwoch, 18:15 Uhr - Es gibt so gut wie keine Kriminalität in Churchill, nur einen Bären-Knast. Aber dazu später mehr. Diebe kämen auch nicht weit, denn alle Straßen enden am Rande der 800-Seelen-Gemeinde. Ein weiterer Nebeneffekt dieser isolierten Lage: Niemand verschließt Haus oder Auto. Das stärkt nicht nur das Vertrauen der wenigen Bewohner untereinander, sondern sorgt auch für sichere Fluchtpunkte vor gefräßigen Eisbären!
Ocho Rios/Jamaika (Weltexpress) - Der Reiseveranstalter TUI, der eine größere Anzahl von Reisejournalisten und Tourismusexperten für zweieinhalb Tage nach Jamaika eingeladen hatte, um sein Sommerprogramm 2010 attraktiv vorzustellen, tat gut daran, dies auch für Besichtigungstouren auf der Insel zu nutzen, denn nach den zweiprozentigen Steigerungen bei Buchungen will TUI nun den Jamaikatourismus weiter ausbauen, nicht gegen, sondern zusammen mit Kuba und der Dominikanischen Republik, die im TUI-Tourismusprogramm Karibik fest verankert sind. Hinzu kommt für das nächste Jahr ein besonderes Angebot einer „TUI Entdeckertour“ auf Jamaika. Also gilt es herauszufinden, was die Besonderheiten von Jamaika sind, die einen Urlaub hier unvergeßlich machen.
Stralsund (Weltexpress) - Bei kaltem, aber sonnigen Herbstwetter lief das Forschungsschiff „Planet“ aus seinem Heimathafen Eckernförde aus. In der folgenden Nacht überraschte sie jedoch ein ausgewachsener „Kuhsturm“. Unser Autor Dr. Peer Schmidt-Walther hat nur gestaunt.
Stralsund (Weltexpress) - Das modernste Forschungsschiff der NATO, die „Planet“ (III), wirbt für die Marineforschung. Die hat eine lange Tradition. Zum Beispiel mit Wurzeln in China. Hauptstadt des ehemaligen „Deutschen Schutzgebietes“ war Qingdao, zu deutsch: Tsingtau. Dessen Geschichte ist eng mit den „Planet“-Vermessungsaufgaben verbunden.
Ocho Rios/Jamaika (Weltexpress) - Die Zahlen für das am 30. September abgelaufene Reisejahr legte er noch nicht vor, Volker Böttcher, Vorsitzender der Geschäftsführung der TUI Deutschland, als er mit seinen Mitarbeitern bei über 30 Grad in Jamaika – der drittgrößten Karibikinsel - einer eingeladenen Journalistenschar erst einmal von den Erfolgen der abgelaufenen Saison – Gewinner Türkei, Costa Rica Buchungen verdoppelt, zweistelliger Zuwachs in Jamaika - berichtete und dann die Vorhaben für den Sommer 2010 bekanntgab, die die Kunden in ca. drei Wochen in Katalogform – insgesamt 34! - nachlesen und buchen können und die im Stil des Hauses für Mittelstrecken und Fernreisen mit einer Durchführungsgarantie versehen sind. Die Bekanntgabe der Zahlen des größten deutschen Reiseveranstalters erfolgt im Dezember, worüber der Weltexpress dann berichten wird. Zwei hauptsächliche Stränge konnte man den Worten des Vorsitzenden entnehmen: Zum einen wird TUI weiterhin und noch verstärkt für das einstehen, was den Ausbau von Exklusivität im Reisegeschäft bedeutet, seien es Hotels, Pauschalreisen, Rundreisen oder Spezialreisen wie Gesundheitsaufenthalte. Zum anderen will TUI auch auf dem Markt reüssieren, den sie längst ausführt, für den sie aber als Reiseveranstalter weniger bekannt ist: TUI Entdecker Touren in die Ferne, die auch ausdrücken, dass für TUI der Fernreise die Zukunft gilt.
Hamburg (Weltexpress) - Nur 40 Minuten braucht der propellergetriebene Hüpfer zum Nachbareiland Saint Lucia. Das gleiche in Grün? Grün ja, vor allem der tropische Regenwald im Süden mit dem Nationalbaum Kalebasse, seltenen Hölzern und Pflanzen, den unter kundiger Führung zu durchwandern ein Erlebnis ist. Am besten bis Soufrière, wo die 650 Meter hohen Zwillingskegel der Pitons als Wahrzeichen von Saint Lucia fungieren und als einzige „Drive-in“-Vulkane der Welt einladen zu brodelndem Heißwasser und Schwefeldampf hautnah. Bei Soufrière erstreckt sich der Regenwald über 77 Quadratkilometer und quillt über von kostbaren Hölzern wie Teak und seltenen Pflanzen wie Dasheen. Der „Love-wine“ hängt sich wie Kletten ans Bein, was ihm wohl seinen Namen eintrug.
Hamburg (Weltexpress) - Als Traumeilande gingen sie in die Geschichte des Reisens ein, die Karibikinseln der Kleinen Antillen Barbados und St. Lucia, auch die „unter dem Winde“ genannt. Denn eine stetige Brise mildert die schwülen Temperaturen.
Churchill/Kanada (Weltexpress) - Dienstag, 19:30 Uhr - Eigentlich hatte der kanadische Wetterbericht gestern schon verkündet: ein Schneesturm naht. So wie wir die deutschen Winter gewohnt sind stellen wir uns da nichts Besonderes vor. Bereits gestern hatte der Himmel eine so komische Farbe, aber unsere kalten Füße waren eher ein Gesprächsthema, denn die Temperaturen hatten wir überschätzt. Schon auf dem Weg zum Frühstück hat es mich hingehauen: Eisplatten unter Neuschnee versteckt. Aber dafür dann das Gebäck!!!

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