Präsident Faustin Archange Touadéra schließt Friedensvertrag mit 14 bewaffneten Gruppen

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Die Flagge der Zentralafrikanischen Republik. Quelle: Pixabay

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Der 1957 in Bangui geborene und dort vor seiner politischen Laufbahn als Universitätsprofessor tätige und heutige Präsident der Zentralafrikanischen Republik (ZAR) Faustin Archange Touadéra hat einen Friedensvertrag mit 14 bewaffneten Gruppen geschlossen und das gut sechs Jahre nach Beginn des Bürgerkriegs.

Dass die Abkommen zum Abschluss der zehntägigen Verhandlungen in der sudanesischen Hauptstadt Khartum unterzeichnet wurden, teilte die Friedensmission der Vereinten Nationen, MINUSCA, mit.

Worum die Gruppen kämpften, erfährt man beim „ORF“ (2.2.2019), wo es unter dem Titel „ZAR schließt Frieden mit 14 bewaffneten Gruppen“ heißt: „Zuletzt ging es bei den Gefechten der verschiedenen Milizen meist um Weidegebiete oder die Kontrolle von Rohstoffen wie Diamanten, Gold und Uran.“

Wie gerecht der Grund und Boden des Landes nun unter den Leute durch den Gewinner der Präsidentschaftswahl am 14. Februar 2016 aufgeteilt wird, um den sich vor allem christliche und muslimische Milizen stritten, das teilte weder Touadéra noch die MINUSCA mit.

Dass „Einzelheiten des Abkommens … nicht bekannt“ seien, das teilt auch die „Deutsche Welle“ (2.2.2109) mit und verweist darauf, dass der am heuten „Sonntag … ein Entwurf unterschrieben werden“ solle und erst „‚in ein paar Tagen‘ … die Unterzeichnung des endgültigen Abkommens in der Hauptstadt Bangui“ folge.

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