
Berlin, Deutschland (Weltexpress). Marlene Borchardt und Nora Burgard-Arp sollen in ihrem Buch mit dem Titel „Essen und essen lassen“ Mythen knacken wie Mutti Nüsse. Mag sein, aber ich mag den Scheiß nicht lesen.
Daß das, was anstehenden und gestandenen Verdummten dieser Erde „von Kindesbeinen an eingetrichtert“ wird, darunter „What I Eat in a Day Videos“ – so und nicht anders steht es auf der vierten Umschlagseite -, sorge „häufig eher für Mental Load als einen vollen Magen“.
Wohl wahr, daß Gedankenmüll schwerer wiegt als Ballaststoffe.
Nichts gegen Obst und Gemüse für Kopfnuß-Kalli aus Kleinmachnow, vor allem faule Eier und Tomaten, doch damit sollten alle eingedeckt werden, die mit Denglisch und Dummdeutsch um die Ecke kommen. Wenn ich Worte wie „Comfort Food“ höre oder lese (vierte Umschlagseite), dann kann ich nicht so viel fressen wie ich kotzen möchte, vom den Worten „Food Noise“ (ersten Umschlagseite) ganz zu schweigen.
Weder will ich „endlich zu einem entspannteren Umgang“ (erste Umschlagseite) mit meiner Ernährung finden noch zu einem unernsthaften mit einem Scheißbuch schon auf den äußeren Umschlagseiten, das eine anscheinend hohle Nuß angeblich als „empowerndes“ (vierte Umschlagseite) bezeichnet haben soll.
Das Buch ist außen nicht nur scheiße, sondern „am scheißesten“ (freue sich, wer’s kennt), so daß ich ein Aufschlagen nicht empfehle. Sie reißen, sollte ihnen das Buch um Himmels willen in die Hände fallen, die Papierseiten heraus und wischen sie sich damit Kacke vom Arsch. Und dann weg durch den Abfluß!
Bibliographische Angaben:
- Autoren: Marlene Borchardt und Nora Burgard-Arp
- Titel: Essen und essen lassen
- Untertitel: Endlich zu einem entspannteren Umgang mit unserer Ernährung finden
- Seiten: 208
- Sprache: Deutsch
- Format: 13,5 x 21,5 cm
- Bindung: Klappenbroschur
- Verlag: Kösel im Konzern Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH, München
- Auflage: 1. Auflage 25.2.2026
- ISBN: 978-3-466-37357-4
- Preise: 20 EUR (Deutschland), 20,60 EUR (Österreich), 28,50 SFr
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