Pal Dardai stellt sich doof: „Was war, interessiert mich nicht“ – Ist das klug?

Hertha-BSC-Bus hinter Gittern. © Foto: Hans-Peter Becker

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Mit den Worten „Was war, interessiert mich nicht“ wird Pal Dardai als neuer Cheftrainer der Hertha BSC GmbH & Co. KGaA zitiert und zwar in der „B.Z.“ (26.1.2021).

Unter der Überschrift „Der erste Tag bei Hertha – Rückkehrer-Coach Dardai: ‚Was war, interessiert mich nicht'“ wird „der 44-jährige Ungar, der rund 19 Monate nach seinem Aus als Hertha-Cheftrainer auf seinen alten Posten zurückgekehrt ist“, wie es heißt, zitiert: „‚Alles, was war, interessiert mich nicht. Mich interessiert heute‘, sagte Dardai am Dienstag bei einer digitalen Medienrunde.“

Unbedingt zugute halten muss man Pal Dardai frei nach Kurt Tucholsky, dass „der Vorteil der Klugheit“ darin besteht, „dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.“

Und frei nach Heinrich Heine bemerkt „ein Kluger … alles, ein Dummer macht über alles seine Bemerkungen“. Wenn man beim „Big City Club“ im Westend von Berlin öfters mal die Schnauze halten würde, dann wäre schon viel gewonnen.