Outlander nun auch als Plug-in-Hybrid – Mitsubishi bietet damit die dritte Antriebsversion des Crossover an

© Mitsubishi

Diese neue SUV-Version kombiniert die Umweltfreundlichkeit eines Elektrofahrzeugs mit der Reichweite eines konventionell angetriebenen Pkws und der Funktionalität sowie der On- und Offroadfähigkeit eines Allradlers. Der Verbrauch liegt bei 1,9 Litern Kraftstoff pro 100 Kilometer; sein Aktionsradius liegt bei 827 Kilometern.
 
Neben dem Allrad-Elektro-Antriebssystem mit jeweils 60 kW/82 PS starken Elektromotoren an Vorder- und Hinterachse ist ein 2,0-Liter-Benzinmotor mit variabler Ventilsteuerung und einer Leistung von 89 kW/121 PS an Bord. Die leistungsstarke Lithium-Ionen-Batterie mit einer Kapazität von 12 kWh, die von der heimischen Steckdose oder einer öffentlichen Station aufgeladen werden kann und einen Aktionsradius von über 50 Kilometern im rein elektrischen Betrieb ermöglicht, ist unterflur zwischen den Achsen installiert und schränkt somit den Laderaum nicht ein.
 
Je nach Fahrbedingungen und Batterieladezustand wählt die elektronische Antriebssteuerung automatisch den jeweils optimalen Fahrmodus und verbindet auf diese Weise bestmöglichen Komfort und souveräne Fahrleistungen mit hoher Kraftstoffeffizienz. So treiben im Fahrprogramm „EV Drive Mode“ die beiden Elektromotoren die Vorder- und Hinterachse jeweils rein elektrisch an – der Outlander PHEV ist dann ohne Benzinverbrauch unterwegs.
 
Im seriellen Hybridmodus „Series Hybrid Mode“ lädt der Benzinmotor in der Funktion eines Generators die Batterie auf. Die Systemsteuerung schaltet automatisch in diesen Modus, wenn der Ladezustand einen Grenzwert erreicht hat – ebenso bei zusätzlicher Leistungsanforderung, beispielsweise beim Überholen oder an Bergpassagen. Bei höherem Tempo oder Leistungsbedarf aktiviert das System den Parallelhybrid-Modus: Dabei stellt der Benzinmotor aufgrund seiner Effizienzvorteile in diesem Betriebszustand die Hauptantriebskraft und erhält bei Bedarf Unterstützung durch die E-Motoren.
 
Im Vergleich zu konventionellen Allrad-Systemen hat das elektrische Zweimotor-Konzept den Vorteil, ohne Kardanwelle und andere mechanische Elemente auszukommen. Das bringt weniger Reibungsverluste, und das System kann spontaner ansprechen. Darüber hinaus steht immer das maximale Drehmoment zur Verfügung. Diese grundlegende Eigenschaft von Elektromotoren sorgt für Beschleunigungswerte, die denen leistungs- und hubraumstarker Fahrzeuge mit konventionellem Antrieb ebenbürtig sind.