Oberbefehlshaber Trump ordnet nach Invasion der Türken vollständigen Rückzug der Amis aus Rojava an

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Türkische Panzer aus deutscher Produktion vor der Invasion. Ausschnitt aus einem Bild eines Video auf Facebook (Screenshot 2019-10-13).

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Donald Trump ordnete als Präsident und Oberbefehlshaber der Vereinigten Staaten von Amerika (VSA, englisch USA) den Rückzug aller VS-Soldaten aus Rojava an.

Laut Kriegsminister Mark T. Esper, der dem VS-Sender CBS ein Interview gab, bestünde „die Gefahr, dass die VSA zwischen zwei sich gegenüberstehende Armeen gerieten, die in Nordsyrien vorrückten. Nordsyrien? Im Norden des einstigen Syriens stehen keine Truppen der syrischen Armee und Präsident und Oberbefehlshaber Baschar al-Assad, sondern Truppen der Demokratischen Kräfte Syriens (DKS), zu denen auch die Yekîneyên Parastina Gel (YPG), die Volksverteidigungseinheiten, gehören, aber auch andere kurdische und arabische Einheiten wie beispielsweise die Ahrar al-Watan (Arabische Brigade).

Araber kämpfen auch auf Seiten der Türken, doch sie sind in der Regel muselmanische Kopfabschneider. Die im Sold der Türken stehenden dschihadistische Milizen, die für die Drecksarbeit eingesetzt werden und unter Kurden Angst und Schrecken verbreiten, sind für Kriegsverbrechen der brutalsten Art bekannt. Sie wurden und werden von der über Bande spielende Merkel-Regierung auch aus der BRD unterstützt.

Dass die Amis nicht zwischen diese Fronten geraten wollen, das ist verständlich, zumal sie durch die Freigabe des Luftraums den türkischen Luftstreitkräften ersten die Mittel in die Hand gab, den Einmarsch nach Rojava zu ermöglichen.

Unter der Überschrift „Türkische Offensive – Trump ordnet Rückzug weiterer US-Soldaten aus Nordsyrien an“ heißt es in „Spiegel-Online“ (13.10.2019), dass „Esper … deshalb mit Trump gesprochen und der angeordnet habe, mit einem Rückzug von Kräften aus Nordsyrien zu beginnen. Die US-Regierung wolle sicherstellen, dass keine US-Soldaten verletzt oder getötet würden, sagte Esper. Im Nordosten Syriens befanden sich zuletzt rund 1000 US-Soldaten.“

Den Kurden rät Trump übrigens auch zum Rückzug. In „Heute“ des „ZDF“ (13.10.2019) wird Trump zitiert. „Es sei sehr schwierig, eine Streitmacht zu schlagen, die – anders als die eigenen Einheiten – über eine Luftwaffe verfüge, sagte Trump. Deshalb hoffe er, dass sich die in Nordsyrien agierenden Kurdenmilizen von der Grenze zur Türkei entfernen. Zum Abzug der US-Truppen aus dem Konfliktgebiet sagte Trump: ‚Ich glaube nicht, dass unsere Soldaten für die nächsten 50 Jahre dort sein und die Grenze zwischen der Türkei und Syrien bewachen sollten, wenn wir unsere eigenen Grenzen zu Hause nicht bewachen können.'“

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