Krieg in Afghanistan – neue Tote und Verletzte am Hindukusch – Kramp-Karrenbauer (CDU) auf Krieg gebürstet

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Pressefoto der CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer. © Foto: CDU / Laurence Chaperon

Kabul, Afghanistan; Berlin, Deutschland; Washington, VSA (Weltexpress). Während die Invasoren und Besatzer aus den Vereinigten Staaten von Amerika (VSA) endlich wieder mit dem Feind verhandeln wollen, wollen andere aufrüsten.

Zu der Verhandlungsbereitschaft von VSA und Taliban heißt es in der „Zeit“ (4.12.2019) unter dem Titel „Afghanistan:USA wollen Verhandlungen mit den Taliban fortsetzen“, dass „nach dreimonatiger Unterbrechung“ durch die VSA Zalmay Khalilzad als deren Sondergesandter erst in Kabul mit dem Präsidenten genannten Bürgermeister von Kabul verhandle, dann nach Doha weiterreise, um dort mit den Taliban zu verhandeln.

Laut VS-Außenministerum solle ein „Waffenstillstand“ erreicht werden. Die Patt-Situation wird also von Washington anerkannt.

Khalilzad wolle eine „Waffenruhe als Vorbedingung“, was die Taliban bisher ablehnten. Land und Leute sind nach der Invasion vor 18 Jahren und der Besatzung durch die VSA mitsamt ihrer Vasallentruppen, zu denen auch Deutsche gehören, gezeichnet.

BRD-Ministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) wolle laut „Tagesspiegel“ (5.12.2019) das völkerrechtswidrige „Mandat“ der Bundeswehr verlängern. Unter der Überschrift „Kramp-Karrenbauer in Afghanistan – Besuch an einem schicksalsträchtigen Ort in der Kriegszone“ heißt es, dass die Oberbefehlshaberin „mit dem Bundestag über ein Mandat sprechen“ wolle, „das auch den Deutschen Gegenwehr erlaubt. Und sie hat eine konkrete Idee: Es spreche ’sehr viel‘ dafür, die neue Drohne Heron TP als bewaffnete Version zu beschaffen.“

Kramp-Karrenbauer scheint also im Kriegsmodus zu sein, während Trump die offene Baustelle, die nicht zu befrieden ist, nach 18 Jahren endlich dichtmachen will.

Dass die Baustelle Afghanistan nicht mit Invasions-, Besatzungs- und Vasallentruppen zu befrieden ist, das belegt folgender Beitrag. Unter der Überschrift „Afghanistan – Fünf Afghanen und ein japanischer Arzt bei Anschlag getötet“ wird in „Der Standard“ (4.12.2019) mitgeteilt, dass „bei einem Anschlag im Osten Afghanistans … am Mittwoch fünf Afghanen und ein japanischer Arzt getötet worden. Der Angriff habe sich gegen ein Fahrzeug in der Stadt Jalalabad in der Provinz Nangarhar gerichtet, in dem sich der Arzt befunden habe, teilten die Behörden mit. Unter den Toten seien drei Sicherheitskräfte, der Fahrer und ein Kollege des Arztes, sagte ein Sprecher der Provinzregierung.“ Noch solle sich niemand zu der Tat bekannt haben, aber in der Provinz Nangarhar seien die Taliban und der Islamischer Staat aktiv.

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