Grenze für Bargeldgeschäfte und freie Fahrt für den E-Euro

Euro-Scheine. Quelle: Pixabay, Foto: Gerd Altmann

Frankfurt am Main, Deutschland (Weltexpress). Daß bei der EU abgekürzten Veranstaltung, bei der die Engländer/Briten nicht mehr mitmachen, aber noch die Deutschen, gelogen und betrogen wird, daß sich die Balken biegen, das wissen Kenner und Kritiker. Wenn also in Brüssel davon die Rede ist, man wolle „gegen Geldwäsche vorgehen“ und deswegen eine Obergrenze von 10.000 Euro für Bargeldgeschäfte einführen“, dann wissen wir: alles Lüge!

Herbert Kickl (FPO) kritisierte die Grenze für Bargeldgeschäfte mit den Worten: „Das ist die Vorstufe zur Abschaffung des Bargelds und damit ein weiterer Schritt zum gläsernen Bürger.“ Wohl wahr, es geht nicht nur ums Überwachen und Strafen, sondern um Produktion und Konsum. Kickl wolle „das Recht auf Barzahlung … in der Verfassung“ verankern.

Auch Gernot Blümel (ÖVP) gab sich gegen die Pläne aus Brüssel, über die seit Anfang Juli 2021 diskutiert wird, entschlossen und erklärte: „Wir lehnen eine generelle Obergrenze und damit eine De-facto-Kriminalisierung von Bargeld ab.“ In „Der Standard“ (20.7.2021) wird Blüme unter dem Titel „Paket gegen Geldwäsche – EU-Kommission plant Limit von 10.000 Euro für Barzahlungen“ wie folgt wiedergegeben: „Bares gebe den Menschen ein Gefühl von Sicherheit, Unabhängigkeit und Freiheit. ‚Diese Freiheit wollen wir den Menschen bewahren.“

Nebenbei bemerkt liegt in Italien die Begrenzung für Barzahlungen bei 1.000 Euro, in Griechenland bei 500 Euro.

Den Stimmen aus deutschen Landen zum Trotz wollen die Bürokraten in Brüssel nicht nur Bargeldgeschäfte begrenzen, sondern den E-Euro testen. Nach wie vor wird bei der EZB in Frankfurt am Main am E-Euro gearbeitet, der das Bezahlen im internationalen Handel und im Weltnetz angeblich einfacher, schneller und sicherer machen solle, wobei dieser keine Kryptowährung sein solle, wie Fabio Panette, einer der EZB-Bosse und der, der für den E-Euro zuständig ist, mehrfach bekannt gab. Geld solle von Sender und Empfänger ohne Zwischenstationen, darunter Banken, ablaufen können. In Wahrheit will die EZB den Kryptowährungsmachern ein Schnäppchen schlagen. Die Kontrolle über den E-Euro würde einzig und allein bei der EZB liegen.

Kleingeldbezahlungen beispielsweise beim Laden von E-Autos und E-Motorrädern ans Ladesäulen könnten wie E-Euro laufen und zwar in Sekundenschnelle. Zudem würden im Weltnetz der Dinge vernetzte Maschinen automatisch Buchungen vornehmen können. Und so weiter und so fort.