Gewaltige Gewaltkriminalität oder Mexiko schreibt sich Mord und Totschlag

Mexiko
Quelle: Pixabay

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Dass die Morde in Mexiko in die Zehntausende gehen, das berichten Medien dieser Tage. Unter der Überschrift „Mehr als 35.500 Mordopfer 2019 in Mexiko“ teilt das Haller Kreisblatt“ (21.1.2020) mit, dass „in Mexiko … nach vorläufigen Zahlen im vergangenen Jahr 35.588 Menschen Opfer von Morden geworden“ seien.

„Darunter sind 1006 Frauen, die Opfer von sogenannten Femiziden – also wegen ihres Geschlechts umgebracht – wurden, teilte das Amt für öffentliche Sicherheit in seiner Kriminalitätsstatistik für 2019 mit. Beide Zahlen stiegen im Vergleich zum Jahr davor. Die Zahlen werden im Laufe des Jahres aktualisiert und dann voraussichtlich noch höher ausfallen.

Es handelt sich um die höchste Zahl an Mordopfern, die das Amt je registrierte, seit es im Jahr 1997 begann, die vorläufigen Zahlen zu veröffentlichen.“

Der „Merkur“ (22.1.2020) informiert unter dem Titel „Trauriger Mord-Rekord in Mexiko: Höchste Zahl an Toten – doch das ist noch nicht alles“ darüber, dass „das lateinamerikanische 130-Millionen-Einwohner-Land … seit Jahren ein großes Problem mit Gewaltkriminalität“ habe. „Diese geht zu einem großen Teil auf das Konto von Banden, die in Drogenhandel, Entführungen und Erpressung verwickelt sind. Als vermisst gelten in Mexiko zudem mehr als 60.000 Menschen. Der Großteil von ihnen verschwand seit 2006, als der damalige Präsident Felipe Calderón den Drogenbanden den Krieg erklärte. Die meisten Verbrechen in Mexiko werden nie aufgeklärt, geschweige denn geahndet.“

Zur WELTEXPRESS-Newsletter-Anmeldung