Fatale Fehler der The Boeing Company und Federal Aviation Administration sowie Lug und Trug – Berichterstatter des Repräsentantenhauses der VSA stellen Boeing und FAA schlechtes Zeugnis aus

Eine Boeing 737 Max. Quelle: Wikimedia, CC BY-SA 3.0, Bild: Oleg V. Belyakov

Washington, VSA (Weltexpress). Dass „grobe technische Fehler sowie Verheimlichungen und Aufsichtsversagen … zu den verheerenden Abstürzen von Boeings Krisenflieger 737 Max geführt“ hätten, sei laut „Aero“ (16.9.2020) „das Fazit des am Mittwoch in Washington veröffentlichten Abschlussberichts eines Untersuchungsausschusses“, genauer: des „Verkehrs- und Infrastruktur-Ausschusses“, des … Repräsentantenhauses“ der VSA. Unter der Überschrift „737 MAX – Bericht stellt Boeing und FAA fatales Zeugnis aus“ wird zudem darüber informiert, dass die Berichterstatter nicht nur Boeing „fatale Versäumnisse bei der Zulassung der 737 MAX“ vorwerfen würden, sondern auch der FAA abekürzten Federal Aviation Administration als Luftsicherheitsbehörde der VSA.

Unter dem Titel „US-Ausschuss sieht Schuld an 737-MAX-Abstürzen bei Boeing und FAA“ teilt „Reuters“ (16.9.2020) mit, dass The Boeing Company „Fehler in der Konstruktion und der Entwicklung des Flugzeugs gemacht“ habe „und die FAA bei der Zulassung. Beide Abstürze stehen im Zusammenhang mit dem Softwaresystem MCAS zur Flugsteuerung. Dieses sollte selbsttätig einen Strömungsabriss verhindern, tatsächlich zwang es aber das Flugzeug in einen Sturzflug. Das System konnte durch Daten eines einzigen Sensors aktiviert werden. Bevor die 737 MAX wieder in die Luft gehen darf, muss es so umprogrammiert werden, dass es auf Daten von zwei Sensoren reagiert. Boeing habe “entscheidende Informationen vor der FAA, ihren Kunden und den Piloten selbst” verheimlicht, heißt es in dem Bericht. Die Piloten hätten nicht einmal gewusst, dass es das MCAS überhaupt gab.“

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