„Fast 60“ Verletzte nach wahrscheinlicher Amoktat in Volkmarsen

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Ein Blick auf die Kirche in Volkmarsen, Hessen, Deutschland. Quelle: Pixabay, Foto: Momentmal

Volkmarsen, Berlin, Deutschland (Weltexpress). Die Zahl der Verletzten der wahrscheinlichen Amoktat in Volkmarsen, das Norden des Bundeslandes Hessen liegt, sei nach Auskunft der Behörden auf „fast 60“ gestiegen, darunter 18 Kinder. Unter den Verletzten sollen 35 Schwerverletzte sein.

Die Polizei teilt mit: „Wir bitten deswegen alle diejenigen, die im Rahmen der Ereignisse in Volkmarsen verletzt wurden – auch wenn keine ärztliche Behandlung notwendig war – sowie diejenigen, die sachdienliche Hinweise zum Täter und zum Tathergang machen können, sich unter der Rufnummer 0800/1103333 zu melden.“

Der mutmaßliche Täter Maurice P., der 29 Jahre alt sein soll, solle bei seinem Amoklauf, er fuhr am 24.2.2020 mit einem silberfarbener Mercedes-Kombi gegen 14.30 Uhr oder auch 14.45 Uhr in eine Menschenmenge eines Karnevalszuges, „nicht alkoholisiert“ gewesen sein, heißt es weiter. In „Sputnik“ (25.2.2020) heißt es unter der Überschrift „Vorfall in Volkmarsen: Verletztenzahl steigt auf fast 60“ weiter: „Ob er unter Drogeneinfluss gestanden habe, stehe noch nicht fest, sagte ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Dienstag.“

Die „Hessenschau“ teilt unter dem Titel „ast 60 Verletzte beim Karneval in Volkmarsen – Ermittlungen gegen Fahrer wegen ‚versuchter Tötung“‚ mit, dass gegen den den 29-jähriger Amokläufer aus Volksmarsen wegen „versuchter Tötung“ ermittelt werde. Noch immer sei laut Polizei Nordhessen das Motiv des Täters unklar.

Maurice P. solle „der Polizei wegen Beleidigung, Hausfriedensbruchs und Nötigung aufgefallen“ sein. Ob es sich um eine mutwillige Amoktat gehandelt hat oder nicht, auch das steht zur Stunde nicht fest. „Vernehmungen müssen noch stattfinden“, sagte Henning Hinn als Sprecher des Polizeipräsidiums Nordhessen am 25.2.2020 in Volkmarsen.

Im „Tagesspiegel“ (25.2.2020) teilt Frank Jansen es unter dem Titel „Sicherheitsexperte über Amokfahrt von Volkmarsen„Womöglich einer aus der Kategorie sozial isolierter weißer Männer“ mit, dass “ Ermittler … Parallelen zur Amokfahrt von Münster“ sehen würden. Zitat: „Am 7. April 2018 hatte der 48-jährige Jens Alexander R. seinen Campingtransporter im Zentrum der westfälischen Stadt in Gäste eines Lokals gesteuert, die bei dem schönen Wetter draußen saßen. Vier Menschen starben, mehr als 20 wurden verletzt. Nach der Tat erschoss sich R.

Die Sicherheitsbehörden gehen davon aus, dass der psychisch gestörte und polizeibekannte Mann mehrere Menschen in einen „erweiterten Suizid“ mitnahm. Das könnte auch Maurice P. in Volkmarsen versucht haben, sagte ein Experte. Die schweren Verletzungen bei einer Fahrt von nur 30 Metern könnten ein Indiz sein, P. habe sich umbringen und weitere Menschen mit in den Tod reißen wollen.“

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