Ein Berliner Ensemble an der Havel – „Skulpturenschmuck kehrt in den Gartenhof des Schlosses Glienicke zurück“

Komplett restauriert: Ildefonso-Gruppe und zwei Faun- und Panther-Gruppen im Gartenhof des Schlosses Glienicke. © SPSG, Foto: Nicole Romberg

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Daß „Skulpturenschmuck“ wieder „in den Gartenhof des Schlosses Glienicke“ zurückkehrt, darüber wird in einer SPSG-Pressemitteilung vom 20.3.2024 informiert. Das Kürzel SPSG steht für die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg. Diese habe dank der „Freunde der Preußischen Schlösser und Gärten e.V. … die Wiederherstellung des Skulpturenschmucks im Gartenhof des Schlosses Glienicke in Berlin abgeschlossen“.

Weiter heißt es im Pressetext, daß das „durch die Erbschaft Jürgen Weise ermöglichte Projekt … die Restaurierung der Ildefonso-Gruppe und den Nachguss zweier Faun- und Panther-Gruppen“ umfasse und „pünktlich zum 200. Jubiläum der Inbesitznahme des Landgutes Glienicke durch den Prinzen Carl von Preußen (1801-1883) im Jahr 1824 … der Gartenhof des Schlosses Glienicke seinen plastischen Schmuck“ zurückerhalte.

Wer also im Park Klein-Glienicke am Rand von Groß-Berlin an Jungernsee und Glienicker Lake wandelt, den Schloßteich und Wiesenteich umrundet und sich sowohl das Schloß Glienicke als auch das Jagdschloß Glienicke abschaut, der sollte bis vor den Kavalierflügel des Schlosses Glienicke gehen, um den „Bronzeguss nach der Antike von Christoph Heinrich Fischer (1800-1868) aus dem Jahr 1828“ zu sehen.

Nachguss einer Faun-Panther-Gruppe. © SPSG

Zum Ensemble gehören die beiden Faun-Panther-Gruppen. Dazu dies: „Neu hinzu kommen die 2022 entstandenen Bronzenachgüsse zweier Faun- und Panther-Gruppen. Diese nach antiken Motiven gestalteten Figuren modellierte der Berliner Bildhauer Bernhard Afinger (1813-1882). Für Glienicke wurden sie um 1850 von Simeon Pierre Devaranne (1789-1859) in Zink gegossen, sandsteinfarben gefasst und auf die seitlichen Podeste des Ildefonso-Sockels platziert.“

Wer Zeit, Geld und Lust hat, der sei „am Mittwoch, dem 1. Mai 2024, unter dem Titel ‚„’Kenner und Beschützer des Schönen‘ von 10 bis 17.30 Uhr“ dabei, wenn „ein vielfältiges Führungs- und Musikprogramm im Schloss und im Schlossgarten Glienicke angeboten“ werden soll. „Eine Führung widmet sich dabei auch dem bedeutenden Skulpturenprogramm im Schlossgarten. Neben den Schlossräumen und dem Hofgärtnermuseum wird auch das Erdgeschoss des Casinos zugänglich sein. Eintritt: 14 / 12“, heißt es noch und mehr seit unter www.spsg.de/200-jahre-glienicke zu sehen und zu lesen.

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