Ecuador will raus aus der OPEC und mehr Öl fördern und verkaufen

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Förderung von Erdöl mit einer klassischen Pumpe. Quelle: Pixabay

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Dass der Preis für OPEC-Öl leicht steige, das teilt das „Handelsblatt“ (30.9.2019) mit. Unter dem Titel „Preis für Opec-Öl steigt“ wird darüber informiert, dass die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) mit Sitz in Wien am vergangenen Freitag „20 Cent mehr als am Donnerstag“ für für einen Barrel (159 Liter) bekam.

Viel wichtiger jedoch dürfte die Nachricht sein, dass Ecuador die OPEC zum 1. Januar 2020 verlassen wolle. In der „Wiener Zeitung“ (1.10.2019) heißt es unter der Überschrift „Ecuador will OPEC verlassen“: „‚Diese Maßnahme steht im Einklang mit dem Plan der Regierung, die öffentlichen Ausgaben zu senken und neue Einkünfte zu generieren‘, hieß es in der Mitteilung“ des Energieministeriums in Quito.

Der Grund wird auch mitgeteilt: „Ecuador wollte zuletzt seine Förderung hochfahren und mehr Öl produzieren, als es nach der von der OPEC festgelegten Quote durfte.“ Nächstes Jahr wird das möglich, dass Ecuador, das nur einem Anteil von 0,7 Prozent an den Ölreserven der OPEC-Staaten sein Eigentum nennt, mehr fördert und verkauft.

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