Frankfurt am Main, BRD (Weltexpress). Oft genug haben wir diese und jene Statistik im WELTEXPRESS kritisiert. Daß nicht alle anstehenden Lohnarbeiter in der Statistik auftauchen, das wissen Kenner und Kritiker.
Wer als sogenannter Arbeitsloser an einer beruflichen Weiterbildung, Umschulung oder einer staatlich geförderten Maßnahme der Beschäftigung teilnimmt, der gilt nicht als arbeitslos. Auch werden ältere Personen, die arbeitslos sind, nicht mehr in die Statistik aufgenommen. Und so weiter und so fort.
Zur Chronistenpflicht: In einer Pressemitteilung aus der Pressestelle der Bundesagentur für Arbeit vom 31.7.2026 wird die Arbeitslosenzahl im Juli 2026 mi6 3.007.000 Personen angegeben. Das sei ein Plus von 71.000 Personen im Vergleich zum Juni 2026.
Im Vorjahresvergleich sei das nur ein Plus von 28.000 Personen.. Gegenüber dem Vormonat sei die Arbeitslosenquote um +0,2 Prozentpunkte auf 6,4 Prozent gestiegen. Seit vielen Monaten liegt diese Quote über 6 Prozent.
Kenner und Kritiker wissen, daß das Angebot an anstehenden Lohnarbeitern in einer Welt der Ware und des Spektakels das eine ist. Die Nachfrage ist auch in diesem Staat des Kapitals das andere. Während Personen in Staat und Kapital mit den Abteilungen Wissenschaft und Forschung (Bestallte), Politik (Kartellparteien) und Presse (Hauptabflußmedien) immer wieder von Fachkräftemangel schmieren und schwätzen, wird in der besagten Pressemitteilung darauf hingewiesen, daß die sogenannte Arbeitskräftenachfrage „weiter schwach“ bleibe (sic!). Zitat: „Im Juli waren 653.000 Arbeitsstellen bei der BA gemeldet, 25.000 mehr als vor einem Jahr.“ Viel mehr ist das nicht.
Und diese Zahlen sind auch von Interesse: „1.108.000 Personen erhielten nach Hochrechnung der BA im Juli 2026 Arbeitslosengeld, 107.000 mehr als vor einem Jahr. Die Zahl der erwerbsfähigen Bürgergeldberechtigten belief sich hochgerechnet im Juli auf 3.775.000. Gegenüber Juli 2025 war dies ein Rückgang um 121.000 Personen. 6,9 Prozent der in Deutschland lebenden Personen im erwerbsfähigen Alter waren damit hilfebedürftig.“
Den ausführlichen Monatsbericht finden Sie auf der Heimatseite https://statistik.arbeitsagentur.de im Weltnetz.
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