Die UNO-Zahl zur Qual der Pseudo-Wahl in Afghanistan: „85 Menschen getötet und mehr als 370 verletzt“ – Mehr als 60 Tote Anschlag am Freitag:

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Hubschrauber über dem Hindukusch.
US-Amerikanischer Hubschrauber über dem Hindukusch, Afghanistan. Copyright Photo USArmy Spc Ken Scar 7th MPAD

Kabul, Afghanistan; Berlin, Deutschland (Weltexpress). Bei den vielen Konflikten und Kriegen verlieren manche nicht nur den Überblick, sondern auch das Augenmerk. Dort sollen bei einem Anschlag auf eine Moschee in der paschtunischen Provinz Nangarhar, die eine von 34 Provinzen des einstigen Staates Afghanistan ist, mehr als 60 Tote ums Leben gekommen sein, zudem gab drei Dutzende Verletzte.

Afghanistan ist längst aufgeteilt in die Gebiete, in denen die Taliban herrschen und in denen der Bürgermeister von Kabul regiert, aber nicht herrscht. Das ein „Sprecher der Taliban … auf Twitter eine Beteiligung an dem Anschlag“ bestritt und diesen „verurteilte“, das wird in „Spiegel-Online“ (18.10.2019) mitgeteilt. Die Provinz ist umkämpft. Neben Truppen des Kabuler Bürgermeisters sind dort auch mohammedanische Milizen aktiv, u.a. solche, die sich dem IS zugehörig sehen.

Unter der Überschrift „Afghanistan: Viele Tote nach Explosion in afghanischer Moschee“ heißt es in der „Zeit“ (18.10.2019) wie in „Spiegel-Online“ wortgleich, dass „laut der UN-Mission in Afghanistan (Unama) … es in dem Konflikt immer mehr zivile Opfer“ gebe. „Die Zahl der verwundeten und getöteten Zivilisten stieg im dritten Quartal um 42 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, hatte Unama am Donnerstag mitgeteilt. Mit fast 1.200 Getöteten und mehr als 3.100 Verletzten habe man die höchste Zahl ziviler Opfer innerhalb eines Quartals seit Beginn der systematischen Aufzeichnung durch die UN im Jahr 2009 dokumentiert.“

Im „Deutschlandfunk“ (17.10.2019) wurde bereits unter dem Titel „Nach den Wahlen in Afghanistan – UNO-Bilanz: Dutzende Tote, hunderte Verletzte“ über die blutige Bilanz der Wahl, die keine war und an der sich kaum jemand beteiligte keine war, mitgeteilt, dass „nach Angaben der UNO 85 Menschen getötet und mehr als 370 verletzt worden“ seien.

„Demnach haben die radikal-islamischen Taliban mit Anschlägen gezielt versucht, die Bevölkerung davon abzuhalten, einen neuen Präsidenten zu wählen. Allein am Wahltag Ende September wurden demnach fast 30 Zivilisten getötet und rund 250 verletzt.“

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