Die Krankheit im Keim ersticken oder die Kurve flach halten? – Herdenimmunität oder Zwangsimpfung?

Die Merkel-Regierung will Impfungen für das Staatsvolk der BRD. Quelle: Pixabay, Foto: Pete Linforth

Berlin, Deutschland (Weltexpress). In Wissenschaft, Politik und Presse wird immer wieder davon gesprochen, dass die Pandemie erst dann vorbei sei, wenn die Herdenimmunität erreicht sei. Dafür müssten sich 60 bis 70 Prozent der Menschen infizieren und schlechtestenfalls alle erkranken sowie bestenfalls alle genesen.

Bei den vom Robert-Koch-Institut (RKI) gemeldeten Fällen für die BRD seien Stand gestern 24 Uhr 139.897 Fälle elektronisch übermittelt worden. Laut RKI-Information vom 19.4.2020, 11:45 Uhr, seien das +2.458 mehr als einen Tag zuvor. Die „Todesfälle“ werden mit 4.294.

Dass es am RKI allgemeins und insbesondere an den Zahlen des RKI von Kennern Kritik gibt, das haben wir mehrfach im WELTEXPRESS mitgeteilt.

Kanzleramtschef Helge Braun (CDU), der als Bundesminister für besondere Aufgaben, Arzt und Honorarprofessor gilt, nimmt diese RKI-Zahlen und hält die Strategie der Herdenimmunität für untauglich im Kampf gegen das Coronavirus in der BRD, worauf in „Sputnik“ (19.4.2020) hingewiesen wird Unter der Überschrift „‚Herdenimmunität‘-Strategie gegen Corona nicht tauglich – Kanzleramtschef“ wird Braun, der nachstehende Sätze der DPA gesagt haben solle, wie folgt zitiert: „Um nur die Hälfte der deutschen Bevölkerung in 18 Monaten zu immunisieren, müssten sich jeden Tag 73.000 Menschen mit Corona infizieren… So hohe Zahlen würde unser Gesundheitssystem nicht verkraften und könnten auch von den Gesundheitsämtern nicht nachverfolgt werden. Die Epidemie würde uns entgleiten. Eine Epidemie ist erst zu Ende, wenn ein Anteil von 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung immun gegen das Virus ist… Die Wissenschaftler nennen das etwas schmeichelhaft Herdenimmunität… Daher lautet die Strategie, Ansteckungen zu vermeiden und bezüglich der Immunität auf die Einsatzfähigkeit eines Impfstoffs zu warten.“

Nun, die Krankheit im Keim ersticken, diese Möglichkeit ist vorbei. Daher bleibt nur die Schadensbegrenzung und die Ausbreitung zu verlangsamen. Merkel und Minister wollen also die Kurve flach halten. Doch letztendlich bedeutet das die Herdenimmunität.

Doch was bedeutet das Flachhalten der Kurve? Braun: „Die Zahl der täglichen Neuinfektionen sollte auf einem gleichbleibenden Niveau sein. Das entspricht einem Basisreproduktionszahl R von 1,0 und bedeutet, dass ein Infizierter nur einen weiteren Menschen ansteckt.“

Das hieße strenge Hygienmaßnahmen, konsequente Abstandsregeln beziehungsweise Kontaktverbote als leichte Form der Ausgangssperre über Monate, also über ein bis zwei Jahre bei der Anzahl der Leute im Land. Die Schäden für die Volkswirtschaft und Massen von Menschen in der BRD sind bereits nach ein paar Wochen der Restriktionen der Merkel-Regierung aus CDU, CSU und SPD gigantisch.

Daher wird das Flachhalten der Kurve nicht durchgehalten werden können.

Dass nebenbei bemerkt eine Ausrottung des Erregers für die BRD nicht in Frage kommt, das erklärt Braun wie folgt: „Politisch müssen wir bedenken, dass Deutschland sich mitten in Europa aufgrund der Pendlerströme und Wirtschaftsverkehre nicht so gut abschotten kann und will. Selbst wenn wir das Virus stark zurückdrängen, kommt es dann aus dem Ausland immer wieder zurück.“

Eine schnelle Herdenimmunität würde, so meinen Kenner und Kritiker, das Gesundheitssystem überlasten und zu vielen Coronatoten führen, eine langsame Herdenimmunität über Monate (also ein bis zwei Jahre nur in Bezug auf diesen Erreger) würde die Wirtschaft im Allgemeinen und die meisten Haushalte weiter enorm belasten. Nicht nur mit Protesten müsste gerechnet werden, sondern mit Aufruhr und Aufständen.

Wer weder das eine noch das andere will, der muss auf einen Impfstoff setzen und alle impfen lassen. Das wären dann Zwangsimpfungen. Braun sagt das zwar nicht so direkt, aber darauf laufen die Handlungen der Bundesregierung in Berlin wohl hinaus.