Jürgen Todenhöfer: „Deutsche Soldaten sind umsonst gestorben. Und belogen worden.“ – Täglich Tote am Hindukusch und Heuchelei von Washington bis Berlin – Die Afghanistan-Lügner in Politik und Presse

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Soldaten der Bundeswehr in Afghanistan. Quelle: Pixabay, gemeinfrei, CC0 Public Domain

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Der Krieg in Afghanistan fordert täglich neue Tote, an Kopf und Körper Verletzte sowieso.

Unter der Überschrift „Afghanistan – Soldat eröffnet das Feuer auf Kameraden – mindestens neun Tote“ lässt der „Deutschlandfunk“ (14.12.2019) seine Leser wissen, dass „offensichtlich … ein Soldat in der Provinz Ghasni das Feuer auf seine Kameraden“ eröffnet habe. „In Berichten ist von 9 bis 23 Toten die Rede. Die militant-islamistischen Taliban reklamierten den Anschlag für sich und erklärten, 32 Soldaten getötet zu haben.“

Wie dumm ist das denn? „Das Feuer auf seine Kameraden“ hat er nicht eröffnet, sondern auf seine Feinde. Die angeblich „afghanischen“ Truppen sind voll von Männern, die nur für Sold die Uniform anziehen und bei bestimmten Kriegsdiensten kaum zu gebrauchen sind. Ohne die Truppen der Invasoren und Besatzer aus den VSA mitsamt aller Vasallentruppen würde sich der Bürgermeister von Kabul, der auf dicke Hose macht und sich Präsident von Afghanistan nennt, nicht halten können. Ob die Marionetten nun Burhanuddin Rabbani, Hamid Karzai oder Aschraf Ghani Ahmadsai heien, das spielt alles keine Rolle, solange die ihre Rolle als Marionetten spielen.

Dass die Hofschranzen der Lügen- und Lügenmedien wie beispielsweise beim „Deutschlandfunk“ auch noch anmerken, dass „die Taliban … die Truppe offenbar unterwandert“ habe, das ist nur noch lustig. Was denn sonst?! Das läuft doch schon seit Jahren so und nicht anders. Der Zustand der angeblichen Afghanischen Armee ist ein Desaster. Die Soldaten können kaum etwas und wollen alles andere, als Krieg gegen ihre Brüder führen.

Übrigens wird in „Kleine Zeitung“ (14.12.2019) unter er Überschrift „Neun Tote bei Taliban-Anschlag in Afghanistan“ gleich „von Taliban-Kämpfern“ (Plural) geschrieben, „welche die Truppe zuvor unterwandert hätten“. Weiter heißt es: „In Afghanistan gibt es immer wieder sogenannte Insider-Attacken, bei denen Taliban-Kämpfer das Militär zunächst unterwandern. Hintergrund ist, dass der Armee Personal fehlt und neue Soldaten oft nicht ausreichend überprüft werden können.“

In Bezug auf die Lügen im Reich von Presse und Politik teilt Jürgen Todenhöfer unter dem Titel „An alle Afghanistan-Lügner: SCHÄMT EUCH!“ im Fratzebuch genannten „Facebook“ (12.12.2019) mit, dass „18 Jahre lang … die USA die Welt über Ziele, Methoden und Ergebnisse des Afghanistan-Krieges belogen“ habe. „Deutschland hat überall mitgemacht. Es wird Zeit, dass auch die deutsche Kanzlerin Verantwortung für das Desaster übernimmt, das ihre Regierung zusammen mit den USA angerichtet hat. Nicht nur zigtausende afghanische Zivilisten, auch deutsche Soldaten sind umsonst gestorben. Und belogen worden.“

Todenhöfer merkt richtig an, dass die Heuchler, die „Lügenbande“ nicht nur in Washington sitzt, sondern auch in Berlin. „Der grüne Außenminister Joschka Fischer sprach bei der entscheidenden Bundestagsdebatte Ende 2001 von einer „Friedensmission“ gegen die „Unterdrückung der Rechte der Frauen und Mädchen“. Was für eine Lügenbande!“

Wohl war, die angeblichen Friedensfreunde der Bündnisgrünen waren und sind mit die größten Heuchler. Das Kriegsabenteuer, das unter dem Sozen Schröder (SPD) begann, wurde unter der Christin Merkel (CDU) nicht beendet. Im Gegenteil, es wurde weiter gelogen und betrogen.

Der Einsatz der Truppen der VSA und auch der deutschen Vasallentruppen am Hindukusch war von Anfang an verlogen und desaströs. So und nicht anders stellt das Jürgen Todenhöfer fest.

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