Produktion der Autoindustrie in der BRD bricht ein – Kurzarbeit und Entlassung

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Quelle: Pixabay, Foto: Niek Verlaan

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Wir wollen nicht darüber streiten, ob die Daimler AG oder die Opel Automobile GmbH deutsche Unternehmen sind. Nein, nicht hier und heute, obwohl wir wissen, dass die alles entscheidende Frage im Reich der Politischen Ökonomie die Eigentumsfrage ist. Und das wird sie bleiben. Dass die Eigentümer der Konzerne auch letztendlich die Eigentümer der Marken sind, unter denen die Unternehmen Automobile produzieren, das muss man weder Kennern noch Kritikern sagen.

Wir weisen jedoch darauf hin, dass das, was in „Bild“ (14.12.2019) mitgeteilt wird, stimmt. Unter der Überschrift „Minusrekord im Jahr 2019 – Deutsche Hersteller produzieren weniger Autos!“ wird darüber informiert, dass „in Deutschland … 2019 so wenige Autos gebaut“ wurden, „wie seit 22 Jahren nicht mehr“. Was viele Mitglieder und Mandatsträger bis hinaus zu Ministern und Merkel beschlossen und beklatscht haben, das ist jetzt eingetreten: der Abschwung der Automobilindustrie in der Bundesrepublik Deutschland (BRD).

War 1997 noch jeder zehnte Kraftwagen weltweit „Made in Germany“, sei es 2019 nur noch jeder 17. Das gehe aus einer Studie des CAR-Center Automotive Research der Uni Duisburg-Essen hervor. „Wir rechnen damit, dass die Zahl 4,67 Millionen in Deutschland gebauter Autos im kommenden Jahr weiter auf 4,5 Millionen Stück sinken wird“, habe Professor Ferdinand Dudenhöffer (68), der auch als Autopapst gilt, gegenüber „Bild am Sonntag“ (15.12.2019) erklärt. Erst 2021 werde die Zahl wieder leicht steigen. „Demnach muss man für das kommende Jahr mit Kurzarbeit rechnen“, so Dudenhöffer.

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