Der Italiener Antonio Tajani verweigert als EU-Parlamentspräsident spanischen und katalanischen Abgeordneten die Akkreditierung

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EU-Parlament in Straßburg. Quelle: Pixabay, Foto: mcruetten

Straßburg, Frankreich; Berlin, Deutschland (Weltexpress). Alle neuen Abgeordneten, die der spanische Staat in die Parlament genannte Farce-Veranstaltung der Europäischen Union (EU) entsenden darf, dürfen vorerst nicht akkreditiert werden. Darunter auch die katalanischen Abgeordneten Carles Puigdemont und Toni Comin.

In „Spiegel-Online“ (31.5.2019) heißt es dazu, dass „Puigdemont … am Sonntag als Spitzenkandidat des Bündnisses „Lliures per Europa“ (Frei für Europa) ins EU-Parlament gewählt worden“ war und „der ehemalige Regionalpräsident Kataloniens … derzeit im belgischen Exil“ lebe, „weil in Spanien ein Haftbefehl wegen Rebellion gegen ihn“ vorliege.

Puigdemont kämpft mit Hunderttausenden für die Freiheit Kataloniens von den spanischen Besatzern.

In „Deutsche Welle“ (31.5.2019) wird darauf hingewiesen, dass EU-Parlamentspräsident „Antonio Tajani die Akkreditierung für alle spanischen Abgeordneten mit der Begründung aufgehoben“ habe, „dass die amtlichen Endergebnisse der Europawahl in Spanien noch nicht veröffentlicht seien. Mit der Entscheidung wolle er ‚jegliche Einmischung in einen nationalen Vorgang‘ vermeiden, habe er in einer Mitteilung an die übrigen drei spanischen Parteien geschrieben, die Vertreter ins EU-Parlament entsenden.“

Wer’s glaubt, wird selig. Die Herren in Brüssel kämpfen seit Jahrzehnten gegen die Freiheit der Völker EU-Staaten, die nach Unabhängigkeit streben.

In Wahrheit ist es so, dass Puigdemont in Madrid als Katalane auf die spanische Verfassung schwören soll. Offensichtlich will in Tajani dazu zwingen und somit in die Hände der spanischen Besatzungsmacht, die gegen den angeblichen „Rebellen“ den Haftbefehl vollstrecken will. Der Italiener Tajani spielt mit den Spaniern ein perfides Spiel.

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